Hahnbach                                        Luftbild Laumer 

Hahnbach 2010

Das Luftbild zeigt den Markt Hahnbach von Westen.auszumachen. Er liegt an der Bundesstraße 14 im oberen Vilstal, 12 Kilometer nördlich von Amberg. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, hat sich der Markt durch Ausweisung von Baugebieten zu einer gefragten Wohngemeinde entwickelt und zählt z. Z. 5300 Einwohner.

Der Name Hahnbach (Siedlung am Bach des Hano) geht auf Erchinbert de Hanbach, einem Ministerialen des Bischofs von Bamberg, zurück. Der besaß hier urkundlich belegt 1121 reichslehenbare Güter.

Zwei Torhäuser, Häuserfronten beiderseits der "Dorfstraße" und die spätgotische Pfarrkirche sind das Erbe einer weit zurückreichenden Vergangenheit. Leider geht  eine viel befahrene Bundesstraße noch durch Hahnbach.

Wie die gesamte Oberpfalz war der Ort während der Reformationszeit vollständig evangelisch. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Hahnbach rekatholisiert.

Die Pfarrkirche St. Jakobus gehört zu den bedeutendsten gotischen Bauten des Landkreises. 1434 errichtet, kam 1521 der mächtige Turm dazu. 1711 wurde sie im Rokokostil umgestaltet.

Hanbach 08

Die 2007 abgeschlossene Außen- und anschließende Innenrenovierung lässt die Pfarrkirche wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen.

Keine mystische Botschaft an Außerirdische sondern ein so genanntes Maislabyrinth.

Im Spätsommer/Herbst, wenn der Mais gut Mannshöhe hat, ist es v. a. für Kinder ein Riesenspaß im Feld bestimmte Punkte zu suchen und auf den verschlungenen Pfaden auch wieder heraus zu finden.

Das Maislabyrinth von Hahnbach gibt es schon seit vielen Jahren, jeweils auf verschiedenen Feldern in Ortsnähe. 

Noch ist der Mais viel zu kurz, doch die Anlage ist bereits gut auszumachen. Das Luftbild ist vom Juli 2010.

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