Mitterlangau                                            Luftbild Laumer  

Mitterlangau 2021

Langau besteht aus den Dörfern Ober-, Mitter-, Unterlangau und Pirk. Seit 1280 ist es urkundlich belegt.
Sie liegen im Tal der Murach, die an den Westhängen des 808 m hohen Stückberges und des Greiner entspringt. 

Unterlangau

Unterlangau 2021

Im Mittelalter war Langau für seinen Goldabbau bekannt. Man versuchte aus den Bächen, v. a. der Murach mühsam etwas von diesem Edelmetall aus dem Kies herauszuwaschen. 

Heute macht man daraus eine Touristenunterhaltung. Die nahe Stadt Oberviechtach wirbt damit.

Dass neben dem Tourismus immer noch ganz ernste wirtschaftliche Interessen am Goldabbau bestehen, beweisen die Probebohrungen, welche 2008 in dieser Gegend durchgeführt wurden. Das Ergebnis war allerdings ernüchternd. Zwar kommt Gold an einzelnen Stellen sogar in abbauwürdiger Menge vor, doch für eine Förderung in wirtschaftlicher Größenordnung insgesamt dann doch zu wenig. Ein Goldrausch im Oberpfälzer Wald scheint somit auch in Zukunft ausgeschlossen. 

Oberlangau 2021

Oberlangau

Das Luftbild zeigt die Ortschaft in der Gde. Oberviechtach im Frühsommer. 

Früher gab es noch ein Vorderlangau. Heute heißt der Ort Plechhammer.

Pirk

Der vierte Ort von Langau besitzt aber einen eigenen Namen: Pirk. Es ist eine große Waldlichtung, westlich des oberen Murach-
tales.

Nicht verwechseln mit der Gemeinde Pirk, südlich von Weiden, oder dem Weiler Pirk bei Tirschenreuth.

Pirk 2021
Lind 2019

Lind

Das Dorf liegt ca. 3 km östlich von Oberviechtach. 

Die einst selbst-
ständige Gemeinde blickt auf über 700 Jahre (Erstnennung 1285) Geschichte zurück.

Heute zählt der Ort 60 Einwohner.

Und wo liegen Unter- und Oberlind?

Plechhammer

Plechhammer 2015

Jahrhunderte schmiedete man im Hammerwerk Vorderlangau, so hieß der Ort früher, Eisen zu Blech und Stabeisen. Immer wieder ging das Werk ein, oder wurde zerstört (Dreißigjähriger Krieg, Spanischer Erbfolgekrieg). Mitte des 18. Jhd. musste der Hammer, wie anderen Orts auch, aus Rentabilitätsgründen stillgelegt werden. 
1785 wurde an gleicher Stelle eine Spiegelschleiffabrik errichtet. Bis in die 60er Jahre des vorigen Jhd. nutze man die Wasserkraft der Murach noch für den Antrieb der Sägewerke.
Heute ist der Nebenfluss der Schwarzach (Mündung bei Zangenstein) zu zahlreichen Fischteichen aufgestaut.

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