Mitterlangau                                            Luftbild Laumer  

Mitterlangau 08

Mitterlangau 2017 Langau besteht aus den Dörfern Ober-, Mitter-, Unterlangau und Pirk.

Sie liegen im Tal der Murach, die an den West-
hängen des 808 m hohen Stückberges und des Greiner entspringt. 


Seit 1280 ist Langau urkundlich belegt.

Unterlangau

Unterlangau 2015

Im Mittelalter war Langau für seinen Goldabbau bekannt. Man versuchte aus den Bächen, v. a. der Murach mühsam etwas von diesem Edelmetall aus dem Kies herauszuwaschen. 

Heute macht man daraus eine Touristenunterhaltung. Die nahe Stadt Oberviechtach wirbt damit.

Dass neben dem Tourismus immer noch ganz ernste wirtschaftliche Interessen am Goldabbau bestehen, beweisen die Probebohrungen, welche 2008 in dieser Gegend durchgeführt wurden. Das Ergebnis war allerdings ernüchternd. Zwar kommt Gold an einzelnen Stellen sogar in abbauwürdiger Menge vor, doch für eine Förderung in wirtschaftlicher Größenordnung insgesamt dann doch zu wenig. Ein Goldrausch im Oberpfälzer Wald scheint somit auch in Zukunft ausgeschlossen. 

Oberlangau 2011

Oberlangau

Das Luftbild zeigt die kleine Ortschaft Oberlangau im Frühsommer. 

Und da gab es früher sogar noch ein Vorderlangau. Heute heißt der kleine Ort Plechhammer.

Pirk

Der vierte Ort von Langau besitzt aber einen eigenen Namen: Pirk

Nicht verwechseln mit der Gemeinde Pirk, südlich von Weiden, oder dem Weiler Pirk bei Tirschenreuth.

Pirk 2014

Plechhammer

Plechhammer 2015

Jahrhunderte schmiedete man im Hammerwerk Vorderlangau, so hieß der Ort früher, Eisen zu Blech und Stabeisen. Immer wieder ging das Werk ein, oder wurde zerstört (Dreißigjähriger Krieg, Spanischer Erbfolgekrieg). Mitte des 18. Jhd. musste der Hammer, wie anderen Orts auch, aus Rentabilitätsgründen stillgelegt werden. 
1785 wurde an gleicher Stelle eine Spiegelschleiffabrik errichtet. Bis in die 60er Jahre des vorigen Jhd. nutze man die Wasserkraft der Murach noch für den Antrieb der Sägewerke.
Heute ist der Nebenfluss der Schwarzach (Mündung bei Zangenstein) zu zahlreichen Fischteichen aufgestaut.

Startseite der Internetpräsentation