Wallfahrtskirche Wieskirche bei Moosbach                   Luftbild Laumer 

Wieskirche

Fünf Gehminuten östlich des Marktes Moosbach steht vor traumhafter Hintergrundkulisse ein Kleinod christlicher Frömmigkeit aus vergangener Zeit. Die Wieskirche zählte einst zu den bevorzugten Wallfahrtsorten der Region. 

Egal ob Sie zur Löwenzahnblüte im Frühjahr, im Sommer oder zur bunten Laubfärbung im Herbst die Kirche besuchen, allein der Weg dorthin ist jedes Mal ein schönes Erlebnis.

Wieskirche 09

Im Oktober des Jahres 1752 wurde die Kirche feierlich eingeweiht und das Gnadenbild des gegeißelten Heilands überführt. 1766 bis 1769 wurde zur Kirche  der Turm errichtet. 

Die Innenarchitektur und die Einrichtungen sind von einheimischen Künstlern geschaffen und teils in Barock, teils in Rokoko ausgeführt. Das Kernstück bildet der Hochaltar mit der Kreuzigungsgruppe.

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Im Jahre 1746 erwarb die Bürgerstochter Elisabeth Hüttner aus Moosbach auf einer Wallfahrt zur Wies bei Steingaden eine dem dortigen Gnadenbild nachgemachte Figur vom gegeißelten Heiland, ließ sie am Gnadenbild berühren und brachte sie mit nach Moosbach.

In unmittelbarer Nähe zur heutigen Wieskirche stand damals eine Feldkapelle, in der die Figur aufgestellt wurde. Die Verehrung des Bildnisses in der gläubigen Bevölkerung war schon bald darauf so stark, dass die Kapelle mit einem hölzernen Anbau vergrößert werden musste. 

Als die Zahl der bei Gott Hilfe erbittenden Besucher weiterhin anstieg und reichliches Opfergeld anfiel, entschloss man sich dazu, eine Kirche zu bauen.
1748 wurde der Grundstein gelegt und die Kirche selbst, nach einer Unterbrechung, am 21. September 1752 vollendet.