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Am 9. Juni 1872 brach das Unheil über die
Kirche herein.
Ein Blitz entzündete das Gebäude, es
brannte völlig nieder. Man konnte allerdings einige wertvolle Stücke
aus der brennenden Kirche retten: das Mariengnadenbild, lebensgroße
Holzplastiken und einige Votivtafeln.
Aber sonst blieben nur die verkohlten Grundmauern den fassungslosen
Gläubigen übrig.
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1723 ließ
Pfarrer Gruber das alte baufällige Gebäude abreißen und ein neues
Gotteshaus entstand, das an Größe und Schönheit in der Umgebung
seinesgleichen suchte, wie der Chronist bemerkte. 150 Jahre war es
der Stolz der dortigen Bevölkerung.

Aber bald entschloss man sich die Kirche
wieder aufzubauen. 1877 begann man mit großer Zuversicht und im Vertrauen
auf die 14 Nothelfer. Ein Jahr später konnte bereits wieder ein
Gottesdienst abgehalten werden. Dank vieler Spender, Wohltäter und
Stifter konnte man die Kirche reichhaltig ausstatten, z. T. mit Altären
und Statuen aus anderen Kirchen.
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