Söllitz                                     Luftbild Laumer  

Söllitz 2010

Der Ort Söllitz - Luftbild von Westen - gehört seit 1970 zu Trausnitz. Seine Geschichte reicht bis  ins 8./9. Jahrhundert zurück - auf eine Slawensiedlung aus der damaligen Zeit. Söllitz liegt 3 km nordwestlich von Trausnitz. 

Söllitz 08

Schon von weitem sticht das freundliche Gelb der Wallfahrtskirche zu Söllitz aus der Hügellandschaft des Oberpfälzer Waldes.

 

Die Kirche ist  dem Heiligtum der Gottesmutter und der 14 Heiligen Nothelfer gewidmet. 

Die Verehrung der 14 Nothelfer reicht bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück.

 Urkundlich erwähnt ist das Nothelferkirchlein zu Söllitz erstmals 1508. Obwohl ziemlich klein zog es bald viele Wallfahrer an.

Söllitz Kirche 2011

Am 9. Juni 1872 brach das Unheil über die Kirche herein. 

Ein Blitz entzündete das Gebäude, es brannte völlig nieder. Man konnte allerdings einige wertvolle Stücke aus der brennenden Kirche retten: das Mariengnadenbild, lebensgroße Holzplastiken und einige Votivtafeln. 
Aber sonst blieben nur die verkohlten Grundmauern den fassungslosen Gläubigen übrig. 

1723 ließ Pfarrer Gruber das alte baufällige Gebäude abreißen und ein neues Gotteshaus entstand, das an Größe und Schönheit in der Umgebung seinesgleichen suchte, wie der Chronist bemerkte. 150 Jahre war es der Stolz der dortigen Bevölkerung.

Söllitz 08

Aber bald entschloss man sich die Kirche wieder aufzubauen. 1877 begann man mit großer Zuversicht und im Vertrauen auf die 14 Nothelfer. Ein Jahr später konnte bereits wieder ein Gottesdienst abgehalten werden. Dank vieler Spender, Wohltäter und Stifter konnte man die Kirche reichhaltig ausstatten, z. T. mit Altären und Statuen aus anderen Kirchen.

Seit der Innenrenovierung 1968 und der Außenrenovierung im Jahre 1984 erstrahlt die Wallfahrtskirche der 14 Nothelfer zu Söllitz wieder in vollem Glanz.

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