Trausnitz                                     Luftbild Laumer

Trausnitz 08

 Frühling im Oberpfälzer Wald. Leuchtend gelb stechen die blühenden Rapsfelder aus dem aufkommenden Grün nach einem langen Winter. Der Blick schweift nach Südosten über die Hügellandschaft des Oberpfälzer Waldes mit dem 835 Meter hohen Frauenstein am Horizont.

Eine historische Kostbarkeit des Ortes ist die gut erhaltene Burg. Sie wird heutzutage mit als Jugendherberge genutzt.

 Zur Stromgewinnung wurde das Flüsschen  Pfreimd aufgestaut. 

Trausnitz versteht sich als Fremdenverkehrsort und hat in der Tat dem Urlauber eine Vielzahl an Attraktivitäten zu bieten.

Baden, Bootsfahren oder nur einfach die schöne, abwechslungsreiche Hügellandschaft erwandern, z. B. zur Wallfahrtskirche bei Söllitz, oder das wild romantische Tal der Pfreimd Fluss aufwärts.

Burg 08

Neben der Burg befindet sich das Feldschlössl. 1997 wurde es modernisiert und ist nun Teil der Jugendherberge. Trausnitz.

Der Bau dieser Burg ist nicht genau datierbar. Sie dürfte im 12. Jahrhundert erbaut worden sein. 1255 wurde sie zur herzoglichen Residenz ausgebaut. 

Die Wittelsbacher bauten in den folgenden Jahrhunderten die Burg weiter aus. 

Doch im 18. Jahrhundert verliert sie immer mehr an Bedeutung.

1993 wurde die schon arg in Mitleidenschaft gezogene Burganlage saniert und dabei zu einer Jugendherberge umgebaut.

Die Gemeinde Trausnitz hat rund 1000 Einwohner. Heute versteht man sich als Fremdenverkehrsort und hat zahlreiche Attraktivitäten zu bieten.

Die Pfarrkirche von Trausnitz. Sie wurde 1891/92 im neugotischen Baustil erbaut und dem Hl. Josef geweiht.

Die alte Kirche - in Verlängerung der heutigen Versöhnungskapelle - wurde abgerissen.

Daneben der historisch interessante Sachsenturm.

Kirche 08
Als Schutz vor räuberischen Reitervölkern dienten solche Flucht- und Fliehburgen im Mittelalter der Bevölkerung der Oberpfalz als letzte Zuflucht.

Der Sachsenturm, wie dieser zinnenbewehrte Turm genannt wird, ist ein Hinweis auf die Entstehung von Trausnitz. Einst hieß der Ort Sachsenkirchen, denn es dürfte eine Ansiedlung zur Zeit der grausam blutigen Sachsenkriege (772 - 804) und Kaiser Karl I. gewesen sein.

Neben dem Sachsenturm steht die Versöhnungskapelle. Sie stammt aus dem Jahr 1325.  An ihrer Stelle stand schon eine der ältesten Kirchen der Oberpfalz, die Sachsenkirche. Der Sachsenturm ist ein Rest dieser uralten Kirche.

 

Die Kraftwerksgruppe Jansen errichtete 1955 neben dem Talspeicher noch einen Hochspeicher, in den meist nachts mit sonst ungenutzter elektrischer Energie Wasser hochgepumpt wird um in Spitzenzeiten wieder den Turbinen zur Stromerzeugung zugeführt zu werden.

Am Ufer des Talspeichers liegt ein  wunderschöner Campingplatz.

 

 

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Camping 07

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