Trausnitz                                     Luftbild Laumer

Trausnitz 08

 Frühling im Oberpfälzer Wald. Leuchtend gelb stechen die blühenden Rapsfelder aus dem aufkommenden Grün nach einem langen Winter. Der Blick schweift nach Südosten über Trausnitz mit dem Talspeicher der Pfreimd bis zum 835 Meter hohen Frauenstein mit den wenigen Überresten einer einstigen Burg am Horizont.

Burg Trausnitz 08 Burg Trausnitz 2010

Eine historische Kostbarkeit des Ortes ist die gut erhaltene Burg. Sie wird heutzutage als Jugendherberge genutzt.

Burg 08

Neben der Burg befindet sich das Feldschlössl. 1997 wurde es modernisiert und ist nun Teil der Jugendherberge. Trausnitz.

Der Bau dieser Burg ist nicht genau datierbar. Sie dürfte im 12. Jahrhundert erbaut worden sein. 1255 wurde sie zur herzoglichen Residenz ausgebaut. 

Die Wittelsbacher bauten in den folgenden Jahrhunderten die Burg weiter aus. 

Doch im 18. Jahrhundert verliert sie immer mehr an Bedeutung.

1993 wurde die schon arg in Mitleidenschaft gezogene Burganlage saniert und dabei zu einer Jugendherberge umgebaut.

Die Gemeinde Trausnitz hat rund 1000 Einwohner. Heute versteht man sich als Fremdenverkehrsort und hat zahlreiche Attraktivitäten zu bieten.

Die Pfarrkirche von Trausnitz. Sie wurde 1891/92 im neugotischen Baustil erbaut und dem Hl. Josef geweiht.

Die alte Kirche - in Verlängerung der heutigen Versöhnungskapelle - wurde abgerissen. 
Daneben der historisch in- teressante Sachsenturm.

Kirche 08

Der Sachsenturm

Der Sachsenturm, wie dieser zinnenbewehrte Turm genannt wird, ist ein Hinweis auf die Entstehung von Trausnitz. Einst hieß der Ort Sachsenkirchen, denn es dürfte eine Ansiedlung zur Zeit der grausam blutigen Sachsenkriege (772 - 804) und Kaiser Karl I. gewesen sein.

Als Schutz vor räuberischen Reitervölkern dienten solche Flucht- und Fliehburgen im Mittelalter der Bevölkerung der Oberpfalz als letzte Zuflucht.

Neben dem Sachsenturm steht die Versöhnungskapelle. Sie stammt aus dem Jahr 1325.  An ihrer Stelle stand schon eine der ältesten Kirchen der Oberpfalz, die Sachsenkirche. Der Sachsenturm ist ein Rest dieser uralten Kirche.

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  Die Kraftwerksgruppe Jansen errichtete 1955 neben dem Talspeicher noch einen Hochspeicher, in den meist nachts mit sonst ungenutzter elektrischer Energie Wasser hochgepumpt wird um in Spitzenzeiten wieder den Turbinen zur Stromerzeugung zugeführt zu werden.

Primär zur Stromgewinnung und Hochwasser- regulierung wurde das Flüsschen  Pfreimd aufgestaut.

 Heute spielt der Fremdenverkehr eine bedeutende Rolle.

Baden, Bootsfahren oder nur einfach die schöne, abwechslungsreiche Hügellandschaft erwandern, z. B. zur Wallfahrtskirche bei Söllitz, oder das wild romantische Tal der Pfreimd Fluss aufwärts 

Camping 07

Der Campingplatz am Ufer des Talspeichers.

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