Walhalla                           Luftbild Laumer  

Walhalla 2014

Walhalla säulen  2014

Von den Stufen der Walhalla haben Sie einen herrlichen Ausblick über das Donautal südlich von Regensburg - und ein paar km flussaufwärts oberhalb Wiesent finden Sie ein weiteres exotisches Kleinod - den Nepal Pavillon.

Nach abgeschlossener Renovierung (2013) strahlt die Ruhmes- und Ehrenhalle oberhalb der Donau einen km flussabwärts von Donaustauf wieder hell ins Land. 

Erbaut unter König Ludwig I. von Bayern in den Jahren 1830 bis 1842 als Antwort auf die Erniedrigungen unter der Herrschaft Napoleons soll sie die "rühmlich ausgezeichneten Teutschen" in einem Ruhmestempel allen sichtbar darstellen. 

Der geniale Architekt Klenze setzte den Gedanken in einen dem Pantheon auf der Akropolis in Athen nachempfundenen Tempel um. 65 Gedenktafeln und 129 Marmorbüsten umfasst die Ausstellung. 

Wenn Sie die Kosten für die Anfertigung und Aufstellung einer Büste tragen, können Sie einen Platz für einen verdienten Deutschen beantragen. Ob dem Antrag stattgegeben wird, ist eine andere Sache. 

Donaustauf

Donaustauf 2014

Burg Donaustauf 2014 Donaustauf ist ein 4000 Einwohner zählender Markt rund 10 km südlich von Regensburg. 

Schon die Kelten dürften vor 2500 Jahren auf der markanten Erhebung, dem Burgberg, eine erste Befestigungsanlage errichtet haben.

Gegen die Ungareinfälle (914 - 930, s. unter Burglengenfeld) wurde mit der Errichtung einer mittelalterlichen Burg ein neuer  Herrschafts-
mittelpunkt geschaffen.

1634 nahmen Schweden die Burg ein und zerstörten sie. Der Wiederaufbau kam bald zum Erliegen, sodass die Anlage seit 300 Jahren dem Verfall ausgesetzt war.

  Thiefenthal
Auf dem Kapellenberg über dem Donautal bei Wörth fällt diese exponiert liegende Kirche ins Auge. Eine Wallfahrtskirche würde man im ersten Moment annehmen. Doch es handelt sich hier um den Rest einer mittelalterlichen Höhenburg. 

Von der Festung selbst ist nichts mehr erhalten (Bodendenkmal) - nur die einstige Burgkapelle um 1300 hat die Zeit überdauert. Ihre heutige Form erhielt sie bei einem Umbau im 17. Jh.

 Guteneck