Gmünd
Luftbild Laumer

| Das Luftbild zeigt
Gmünd, das aus den Ortsteilen Dorfgmünd (in der Mitte),
Hammergmünd (links näher dem Flugplatz) und Bruckendorfgmünd
(rechts) besteht, von Südosten. Im Hintergrund die Stadt Grafenwöhr. |
| Zusammen mit der
Nachbargemeinde Hütten gab Gmünd 1972
seine Eigenständigkeit mehr oder weniger notgedrungen auf und
gehört seitdem zur Stadt Grafenwöhr.
Rechts die Filialkirche "Herz
Mariä" in Gmünd.
Gmünd liegt in einer stillen,
romantischen Flusslandschaft - auf den ersten Blick, oder wenn man
den Lärm vom nahen Militärflugplatz und dem Truppenübungsplatz
einfach überhört. Aber dazu müsste man taub sein! |
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Der Creußenbach trennt
die beiden Ortsteile Dorfgmünd und Bruckendorf,
(linkes Luftbild) bevor er sich mit
der Haidenaab vereinigt.
Hammergmünd ist die älteste der
Ansiedlungen. Eine erste urkundliche Erwähnung ist von 1334
datiert. Neben Landwirtschaft betrieb man Jahrhunderte lang die
Eisenverarbeitung, nämlich Hochofen und Hammerschmiede. Die
Produkte Roh-Hufeisen und Wagenreifen v. a. gingen an einheimische
Abnehmer. |
Mitte des 19.
Jahrhunderts ging es damit bergab. Gestiegene Energiepreise
(Holz!) und billigeres Eisen (Ruhrgebiet) bedeuteten vielerorts
das Ende der Eisenverarbeitung. Ein Ausweg war der Umstieg auf die
Glasbearbeitung. Aus Hammerwerken (nicht nur in Gmünd) wurden
staubige für die Arbeiter äußerst ungesunde Glaspoliereien.
Heute arbeiten viele Bewohner auf
dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. |
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