Ammerthal                            Luftbild Laumer  

Ammerthal 2011
Schon in der Bronzezeit hätte man im Luftbild aus den dichten Wäldern hier eine Siedlung ausmachen können.

Um die Jahrtausendwende hatte Ammerthal die Voraussetzung, um zu einer bedeutenden Stätte emporzusteigen.

Hier stand die Burg des Grafen Hezilo.

Aber der  hatte auf die falschen Verbündeten gesetzt. Die königlichen Truppen Heinrich II schließlich zerstörten 1003 die Burganlage und die Ansiedlung versank in der Bedeutungslosigkeit. Das nahe Amberg machte in Zukunft das Rennen.

Ammerthal 2011

Die beiden Kirchen von Ammerthal: Links der Neubau aus den 70iger Jahren,  die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus. 

Die geschichtlich interessantere Kirche ist die Liebfrauenkirche.


Anfänge kirchlichen Lebens dürften bis ins 8. Jahrhundert zurückgehen. Jedenfalls ist die Burg Armadela um 800 erbaut worden und dazu zählte auch eine Kapelle.

Aus dieser sicher mehrmals erweiterten und teilweise neu erbauten Kirche entstand im Mittelalter eine regionale Wallfahrtskirche.

Die Reformation setzte dem ein Ende - zumindest einige Jahrzehnte lang. 

Doch insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert erfreute sie sich regen Zuspruchs, der jedoch im 19. Jahrhundert stark nachließ bis die eigentliche Wallfahrt ganz einschlief.



Das Aushängeschild des Ortes ist heute wohl die DJK, speziell die erste Fußballmannschaft. Sie spielt in der Landesliga und ist noch deutlich vor den Mannschaften aus den umliegenden Städten wie Amberg oder Weiden. Die Sportanlagen befinden sich unterhalb des Dorfes im Pürschläger Tal.

DJK Ammerthal 11

Fuchsstein
Fährt man von Ammerthal ins nahe Amberg, kommt man nach 2 km durch die Ortschaft Fuchsstein.

Im Südosten grenzt der Standortübungsplatz der Bundeswehr an Fuchsstein. Doch um den ist es inzwischen buchstäblich ruhig geworden.

Fuchsstein ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Amberg.

Guteneck