Amberg                                       Luftbild Laumer  

Amberg total 2009

> weitere Luftbilder von Amberg

Im Luftbild ist der ovale, mittelalterliche Stadtkern schön zu erkennen. Er ist von einer nahezu geschlos-
senen Ringmauer umgeben. Südlich schließen sich gepflegte Grünanlagen an. Sie wurden im Zuge der Landesgartenschau 1996 an der Vils angelegt und sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. 

Die kreisfreie Stadt Amberg wurde erstmals 1034 urkundlich erwähnt. Über viele Jahrhunderte war sie Residenzstadt und somit die Hauptstadt der "Obern Pfalz". Stark befestigt, galt sie damals als die "festeste Fürstenstadt".

Vom ausgehenden Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verdankte Amberg den Erzgruben, Erzhämmern und seiner Lage an der damals schiffbaren Vils seine wirtschaftliche Stärke. 

Heute dominiert der Maschinen-
bau und die Elektroindustrie.

Altstadt Amberg 2015

Das Amberger Ei - die historische Innenstadt aus Blickrichtung Süd bzw. Ost 

Amberger Ei 2013

Die gotische Kirche St. Martin im Zentrum Ambergs. Seit 2014 wird sie saniert und ist deshalb wenig fotogen eingerüstet.

Stadtkirche 2011

Die Martinskirche gilt nach dem Regensburger Dom als der bedeutendste und größte Bau dieser Epoche in der Oberpfalz. Baubeginn war 1421. 
Der 98 Meter hohe Turm wurde 1584 fertig gestellt. Sein heutiges Aussehen erhielt er allerdings erst 1720. 

Die Innenausstattung von St. Martin ist neugotisch, nachdem man im Zuge einer gründlichen Reno-
vierung um 1870 die barocken Elemente entfernte.

St Martin 2015
Stadtmitte 2015  
.

 

Durch die Altstadt fließt die Vils, auch direkt an der Martinskirche vorbei - mit entsprechenden Problemen für die Festigkeit der Grund-
mauern. 

 

Auf einer Plättenfahrt, einer Tour mit historischen Booten, kann die Stadt auch aus der Perspektive von der Vils aus erkundet werden.

Leider verfügt Amberg über keinen großen, repräsentativen Stadtplatz. 

Auch die Geschäfts- und Kaufhäuser sind, wie in anderen Städten auch, größtenteils in Einkaufszentren an der Peripherie abgewandert.

Jesuiten 2016

Die älteste Pfarrkirche Ambergs - St. Georg - wurde erstmals 1094 genannt. 1339 wurde sie nach einem Brand neu errichtet. Das wehrhaft wirkende Äußere zeigt die Formen einer gotischen Basilika mit langgestrecktem Chor und mächtigem Westturm. Das Innere ist prächtiger Barock, v. a. die Stuckaturen.

Das längste Gebäude der Stadt ist das ehemaligen Jesuitenkolleg - heute Maltesergebäude. Bedeutsam sind die Kassettendecke im Kongregationssaal und der barocke Bibliothekssaal.

 

links das Vilstor                     rechts das Nabburger Tor

Ein großer Teil der Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen und Toren ist heute noch erhalten, wunderschön restauriert und begehbar. 

Stadtbrille 2015

Das Kurfürstliche Schloss  am Rande der Altstadt und das Zeughaus (heute Stadtmuseum) gegenüber stammen in ihrer ursprünglichen Bausubstanz aus dem 15. Jhd.  1417 wurde der Bau begonnen. Das heutige Aussehen des Schlosses geht auf einen Umbau zu Beginn des 17. Jhd. und schließlich auf eine Reno-
vierung 1990 zurück. 
Heute nutzt das Landratsamt des Landkreises Amberg-Sulzbach die Gebäude.

Mit einer Länge von 46 Metern überspannt der Wassertorbau die Vils. Seit 1454 ist dieser, auch Stadtbrille genannte Übergang, belegt.

Paulaner Kirche 2016

 

Die Paulanerkirche der evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinde der Stadt ist bis auf die Stuckaturen ein schlicht ausgestattetes Gotteshaus. 

Seine wechselvolle Geschichte beginnt 1729 als Klosterkirche. Nach der Säkularisation wurde die beiden Türme abgerissen. Es verkam zum Lagerhaus. 


1851 wurden die maroden Gebäude den Lutheranern zur Verfügung gestellt.


 

Klosterkirche 2016 Die in üppigem Rokoko ausgestattete Schulkirche - früher Klosterkirche der für die Bildung der Mädchen in die Stadt geholten Salesianerinnen - wird heute gern als Hochzeitskirche genutzt. 

Sie ist auch Schulkirche für die in den ehemaligen Kloster- gebäuden befindliche Real- schule und das Gymnasium - der Tradition verpflichtet ausschließlich Schulen für Mädchen.

 

Weitere Luftaufnahmen der Stadt sehen Sie hier.

 

Luftbilder von (14/24) Ortsteilen der Gemeinde   

Ammersricht - Atzlricht - Bernricht - Fuchsstein - Karmensölden - Krumbach - LuitpoldhöheLuitpoldhütteNeubernricht - Neumühle - Oberammersricht - Raigering - Schäflohe - Unterammersricht

Rathaus 2016

 

Das Rathaus der kreisfreien Stadt mit dem reichgegliederten Giebel der Westfassade gehört zum im 14. Jahrhundert erbauten Teil. 

Was davor fehlt ist ein repräsentativer, sonniger Stadtplatz. Aber innerhalb mittelalterlicher Mauern war Raum immer schon knapp.

Zahlreiche Cafes und Gasthäuser laden, auf mehrere Plätze verteilt,  zum Verweilen ein.

Am östlichen Stadtrand erhebt sich der Maria-Hilf- Berg mit einer sehenswerten Wallfahrtskirche.

Eine herrliche Aussicht auf die Stadt und das Vilstal belohnt den Besuch.