Amberg               > Amberg 2                       Luftbild Laumer  

Amberg 09

Im Luftbild ist der ovale, mittelalterliche Stadtkern schön zu erkennen. Er ist zum größten Teil von einer Ringmauer umgeben, an die sich wiederum gepflegte Grünanlagen anschließen, die im Zuge der Landesgartenschau 1996 an der Vils angelegt wurden, heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. 

Die kreisfreie Stadt Amberg wurde erstmals 1034 urkundlich erwähnt. Über viele Jahrhunderte war sie Residenzstadt und somit die Hauptstadt der "Obern Pfalz". Stark befestigt, galt sie damals als uneinnehmbar.

Vom ausgehenden Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verdankte Amberg den Erzgruben, Erzhämmern und seiner Lage an der damals schiffbaren Vils seine wirtschaftliche Stärke. Heute dominiert der Maschinenbau und die Elektroindustrie.

Amberg 2011

Das Amberger Ei - die historische Innenstadt aus Blickrichtung West bzw. Ost 

Die gotische Kirche St. Martin im sonnigen Zentrum Ambergs, während der Rand der Altstadt (im 1. Luftbild)  von Wolkenschatten verdunkelt wird.

Die Martinskirche gilt nach dem Regensburger Dom als der bedeutendste und größte Bau dieser Epoche in der Oberpfalz. Baubeginn war 1421. 

Der 98 Meter hohe Turm wurde 1584 fertig gestellt. Sein heutiges Aussehen erhielt er allerdings erst 1720. 
Die Innenausstattung von St. Martin ist neugotisch, nachdem man im Zuge einer gründlichen Reno-
vierung um 1870 die barocken Elemente entfernte

St. Martin Amberg 2011
Amberg 2013 .

Der Turm kann nach Anmeldung bestiegen werden. Die Mühe belohnt ein toller Überblick über die Stadt.

Ab 2014 wird St. Martin restauriert, eingerüstet!

Leider verfügt die Stadt über keinen großen,  repräsentativen Stadt-
platz mit Geschäften, Cafes und Gasthäusern.

Die älteste Pfarrkirche Ambergs - St. Georg - wurde erstmals 1094 genannt. 1339 wurde sie nach einem Brand neu errichtet. Das wehrhaft wirkende Äußere zeigt die Formen einer gotischen Basilika mit langgestrecktem Chor und mächtigem Westturm. Das innere ist prächtiger Barock, v. a. die Stuckaturen sind bestaunenswert.

Die großen Gebäude bei der Kirche gehören zum ehemaligen Jesuitenkolleg - heute Maltesergebäude. Bedeutsam darin sind die Kassettendecke im Kongregationssaal und der barocke Bibliothekssaal.

Das Kurfürstliche Schloss  am Rande der Altstadt und das ehemalige kurfürstliche Schloss beherbergen heute das Landratsamt des Land-
kreises Amberg-Sulzbach.

Stadtmauer 2014

Ein großer Teil der Stadtmauer mit ihren Wehrtürmen  und Toren ist heute noch erhalten und wunderschön restauriert, z. B. Vilstor (links) und das Nabburger Tor (rechts)

Schloss Amberg 2013

1417 wurde der Bau begonnen, das heutige Aussehen des Schlosses geht auf einen Umbau zu Beginn des 17. Jh. und schließlich eine Renovierung 1990 zurück.

Die Paulanerkirche der evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinde der Stadt ist bis auf die Stuckaturen ein schlicht ausgestattetes Gotteshaus. 

Seine wechselvolle Geschichte beginnt 1729 als Klosterkirche. Nach der Säkularisation wurde die beiden Türme abgerissen. Es verkam zum Lagerhaus. 
1851 wurden die maroden Gebäude den Lutheranern zur Verfügung gestellt.

Decker Gymnasium 2010

Vils Amberg 2014

Durch die Altstadt fließt die Vils, auch direkt an der Martinskirche vorbei - mit entsprechenden Problemen für die Festigkeit der Grundmauern. 
Die Stadtpfarrkirche wird ab 2014 saniert und ist wenig fotogen eingerüstet.

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Die in üppigem Rokoko ausgestattete Schulkirche - früher Klosterkirche der für die Bildung der Mädchen in die Stadt geholten Salesianerinnen - wird heute gern als Hochzeitskirche genutzt. Sie ist aber auch Schulkirche für die in den ehemaligen Klostergebäuden befindliche Realschule und das Gymnasium - der Tradition verpflichtet ausschließlich Schulen für Mädchen.

 

Weitere Luftaufnahmen der Stadt sehen Se hier.

 

Luftbilder von (13/24) Ortsteilen der Gemeinde   

Ammersricht - Atzlricht - Bernricht - Fuchsstein - Karmensölden - LuitpoldhöheLuitpoldhütteNeubernricht - Neumühle - Oberammersricht - Raigering - Schäflohe - Unterammersricht

Rathaus amberg 2011

 

Das Rathaus der kreisfreien Stadt mit dem reichgegliederten Giebel der Westfassade gehört zum im 14. Jahrhundert erbauten Teil. 

Was davor fehlt ist ein repräsentativer, sonniger Stadtplatz. Aber innerhalb mittelalterlicher Mauern war Raum immer schon knapp.

Zahlreiche Cafes und Gasthäuser laden, auf mehrere Plätze verteilt,  zum Verweilen ein.

Am östlichen Stadtrand erhebt sich der Maria-Hilf-Berg mit der sehenswerten Wallfahrtskirche Maria-Hilf.