Wallfahrtskirche St. Felix                      Luftbild Laumer 

Felixkirche 2014

Über der Waldnaab, an einem Westhang, erhebt sich die Wall-
fahrts- und Klosterkirche, sowie das Kloster St. Felix, einen Kilometer vom Stadtplatz in Neustadt a. d. Waldnaab entfernt. Die Kirche ist dem Heiligen Felix von Cantalice (90 km nördlich von Rom) geweiht, einem italienischen Bettelbruder. 
Bei Heilung von einer fiebrigen Krankheit versprach der Neustädter Stadtrichter (um 1712) dort ein Marterl zu Ehren des gerade heilig gesprochenen Felix  aufzustellen, von wo man Neustadt und Weiden gleichzeitig sehen könne. Der Mann wurde gesund. 
In der folgenden Zeit wurden auf wundersame Weise 325 Kranke durch den Glauben an den Heiligen Felix geheilt. Weitere Wunder wurden dokumentiert. 1729 begann man eine Kapelle zu errichten. Sie fand in der Bevölkerung regen Zuspruch, sodass bereits sechs Jahre später ein massives Kirchlein gebaut wurde, das man in den nächsten Jahren mit 46 Bildern, Szenen aus dem Leben des Heiligen, ausschmückte. Zahlreiche Spenden der Pilger ermöglichten einen zügigen Ausbau zu einem stattlichen Gotteshaus.

Kloster Felix 2014

Der Felixkirche unmittelbar angebaut ist das Kloster, 1925 errichtet und von den Franziskaner-Minoriten noch heute bewohnt.

Nach einer umfangreichen acht Jahre währenden Renovierung - außen und innen - erstrahlt die in üppigem Barock ausgestattete Kirche wieder in vollem Glanz - ein weithin sichtbares, unverwechselbares Merkmal des Oberpfälzer Waldes und eine überaus beliebte Hochzeitskirche.
Schon die herrliche Aussicht über das Waldnaabtal lohnt die Anreise. Auch heute noch kann man Weiden und einen "Zipfel" von Neustadt gleichzeitig sehen, so wie vor 300 Jahren. 

Felixkirche 2014

Wer "vom Felix" nicht in die Stadt hinunter will, dem sei ein Abstecher zum nahen Scheidlerhof empfohlen.

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