Wallfahrtskirche
St. Felix
Luftbild Laumer

| Über der Waldnaab, an
einem Westhang, steht die Wallfahrtskirche und das Kloster St.
Felix, einen Kilometer vom Stadtplatz in Neustadt
a. d. Waldnaab entfernt. Die Kirche ist dem
Heiligen Felix von Cantalicio geweiht, einem italienischen
Bettelbruder. Bei Heilung von einer Krankheit versprach der
Neustädter Stadtrichter (um 1712) dort ein Marterl zu errichten,
von wo man Neustadt und Weiden gleichzeitig sehen könnte. Der
Mann wurde gesund und in der folgenden Zeit wurden auf wundersame
Weise 325 Kranke durch den Glauben an den Heiligen Felix geheilt
oder sonstige Wunder bewirkt. 1729 errichtete man eine erste
Kapelle. Sie fand in der Bevölkerung regen Zuspruch, so dass
bereits sechs Jahre später ein massives Kirchlein errichtet
wurde. Zahlreiche Spenden
der Pilger ermöglichten einen zügigen Ausbau zu einer stattlichen
Kirche.
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Der Felixkirche unmittelbar angebaut ist
das Kloster, 1925 errichtet und von den Franziskaner-Minoriten noch
heute bewohnt. Die Felix-Kirche wird gerne als
Hochzeitkirche angenommen. Wer "vom Felix" nicht in die Stadt
hinunter will, dem sei ein Abstecher zum nahen Scheidlerhof
empfohlen. |
| Nach einer
gelungenen Renovierung erstrahlt die Wallfahrtskirche wieder
in altem Glanz, ein weithin sichtbares, unverwechselbares
Merkmal des Oberpfälzer Waldes. |

"Felixfest",
die Verkaufsstände sind bereits aufgebaut.
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