Weiden i. d. Oberpfalz                                                    Luftbild Laumer

Weiden Oberpfalz 2012

Im Tal der Waldnaab liegt die kreisfreie, 42.000 Einwohner zählende  "Max-Reger- Stadt", Hochschulstadt, Mittelzentrum und Standort zweier Porzellanfabriken von Weltruf - wie sich Weiden gerne präsentiert. 
Im Nordosten schließt sich unmittelbar Altenstadt und Neustadt an. 

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Altstadt 2015

Die historische Altstadt, durchwegs Fußgänger- und verkehrsberuhigte Zone, wird von zwei Stadttoren begrenzt und vom Alten Rathaus in einen Oberen  und Unteren Markt geteilt. Leider haben Einkaufsmärkte auf der "grünen Wiese" und der Onlinehandel vielen, kleineren Geschäften, insbesondere in den Seitengassen, die Grundlage entzogen.

Josefskirche 2015

An Gaststätten aller Couleur und Cafes jedenfalls gibt es keinen Mangel. Die Wirtshaus-
dichte rund um den Stadtplatz sucht in der Oberpfalz ihresgleichen. 

Das grobe Kopfstein-
pflaster erinnert an mittelalterlichen Straßenbelag - für modernes Damen-
schuhwerk ein Stein des Anstoßes, im wahrsten Sinne des Wortes.


Die beiden 64 Meter hohen Türme der 1899 - 1900 im neuromanischen Stil  erbauten, katholischen Josefskirche an der "Allee", sprich Bm.- Prechtl- Straße, sind markannte Wahrzeichen der Stadt.

Die Außenrenovierung, 2006 abgeschlossen, lässt die Pfarrkirche schöner denn je erscheinen. Die Innenausstattung ist im Jugendstil gehalten.

Bemerkenswert, die Josefskirche ist der größte Kirchenbau im Bistum Regensburg seit dem Mittelalter. 
Übrigens: Das älteste Bauwerk auf Stadtgebiet liegt in Rothenstadt


Josefskirche 2015

Bürgerhäuser mit sehenswerten Renaissancegiebeln säumen den langgezogenen Stadtplatz.

Der gesamte Bereich mit den  Seitengassen ist Fußgängerzone. Durch diese in den achtziger Jahren vorgenommene Umgestaltung hat die Altstadt viel an Attraktivität gewonnen. 

Samstag ist Markttag - ein Bummel durch die Verkaufsstände am Vormittag und anschließende Einkehr in einem Straßencafe mit Blick auf den Maibaum ist gewiss ein guter Vorschlag. 

Rathaus 2015

Das Alte Rathaus, nach den beiden verheerenden Stadtbränden von 1536 und 1540 im Renaissancestil erbaut, trennt den langgezogenen Markt in einen oberen und unteren Teil. Der heutige Eingang und die Freitreppe kamen erst 1915 bei einem Umbau hinzu.

Altes Rathaus 2014

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die evangelische  Michaelskirche. Vorläufer dieses ältesten Sakralbaus gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.  Doch erst 1341 ist sie historisch erwähnt!

Michaelskirche Weiden 2012

Bemerkenswert, nach dem Einsturz des Kirchturms 1759 errichtete man ihn natürlich rasch neu - unter Verwendung der schönsten Steine aus der damals schon maroden Burg zu Parkstein
Seitdem hält das Bauwerk! 

Das untere Stadttor, nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg (1635) wurde es Ende des 17 Jhd. in der jetzigen Form wiederhergestellt. Siehe Stadtmauer.

Michaelskirche 2015 Von 1663 bis 1900 wurde St. Michael simultan genutzt, diente also beiden Konfessionen als Gottes-
haus. 

Hinter der Michaels-
kirche
 steht das "Alte Schulhaus", ein Bau von 1566, der einst eine Deutsch- und Lateinschule beherbergte. Auf dem Dachspeicher wurde für Notzeiten Getreide aufbewahrt. 
Heute beherbergt das Haus das Kulturzentrum und Stadtmuseum.

An die Innenstadt schließen sich in östlicher Richtung Parkanlagen und der Bereich des Flutkanals der Waldnaab an.

Keramikmuseum 2014
Nördlich der Altstadt liegt der Waldsassener Kasten, das einzige Gebäude aus der Barockzeit, erbaut ab 1739 von J. P. Muttone. (Näheres zu diesem vielseitigen Baumeister > Beidl.) 
Darin hatte die Güterverwaltung für den Raum Weiden des Klosters Waldsassen ihren Sitz und die landwirtschaftlichen Abgaben wurden im Nordflügel gesammelt und gespeichert. 1803 zog nach der Säkularisation das königliche Forstamt ein.

Bis 1989 diente das Gebäude 130 Jahre lang auch als Gefängnis und noch 1933 wurde darin der Mörder von Wendersreuth mit der Guillotine geköpft. 
Nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten beherbergt es heute das Internationale Keramikmuseum und die stark frequentierte Regionalbibliothek mit Lesecafé. Rechts sieht man noch den Flurerturm, den Rest einer Stadtmauer.

OTH FOS 2014 Weiden nennt sich nicht ohne Stolz Hochschul-
stadt. 
Die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg - Weiden im Osten der Stadt  erfreut sich seit 1994 großer Beliebtheit. 

Zuletzt kam 2011 ein weiteres Hörsaalgebäude mit Bibliothek und Mensa hinzu. 

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Hinter dem repräsentativen Neubau der Fachober-
schule (FOS & BOS, zum Schulbeginn 2014 eröffnet)  erscheint die OTH recht klein und bescheiden. 

Reger Halle 2013

In den Naabwiesen entstanden nicht nur attraktive Wohnanlagen, sondern auch zahlreiche Gebäude für die Allgemeinheit: Realschulen und Elly-Heuss-Gymnasium, "Arbeitsamt". 
Im Luftbild die Stadthalle (Max-Reger-Halle, eröffnet 1992) mit benachbartem Hotel, umgeben von einem wunderschönen Park.

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