Weiden i. d. Oberpfalz                                                    Luftbild Laumer

Weiden Oberpfalz 2012

Im Tal der Waldnaab liegt die kreisfreie, 42.000 Einwohner zählende  "Max-Reger- Stadt". Der Blick geht von Südosten über die einstige Eisenbahnerstadt nach Norden, wo sich unmittelbar Altenstadt und Neustadt anschließen. 

   Luftbilder von > Stadtteilen     -     > öffentlichen Gebäuden

Innenstadt 2014

Die historische Altstadt, durchwegs verkehrsberuhigte Zone, wird vom Alten Rathaus in einen Oberen  und Unteren Markt geteilt und wiederum von Stadttoren begrenzt. Leider haben die Einkaufsmärkte auf der grünen Wiese vielen, kleineren Geschäften insbesondere in den Seitengassen die Grundlage entzogen. An Gaststätten und Cafes jedenfalls gibt es keinen Mangel. Das grobe Kopfsteinpflaster erinnert an mittelalterlichen Straßenbelag - für modernes Damen-
schuhwerk ein Stein des Anstoßes, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die beiden 64 Meter hohen Türme der 1899 - 1900 erbauten Josefskirche an der "Allee", sprich Bm.-Prechtl-Straße,  sind unverkennbares Wahrzeichen der Stadt.

Die Innenausstattung ist im Jugendstil gehallten.


Die Außenrenovierung, 2006 abgeschlossen, lässt die katholische Pfarrkirche mit ihren neuen Farben schöner denn je erscheinen.

Kaum zu glauben, die Josefskirche ist der größte Kirchenbau im Bistum Regensburg seit dem Mittelalter. 

Übrigens; Das älteste Bauwerk auf Stadtgebiet liegt in Rothenstadt

Josefskirche Weiden 2011

Bürgerhäuser mit sehenswerten Renaissancegiebeln säumen den langgezogenen Stadtplatz.
Der gesamte Bereich mit den  Seitengassen ist Fußgängerzone. Durch diese in den achtziger Jahren vorgenommene Umgestaltung hat die Altstadt viel an Attraktivität gewonnen. 

Samstag ist Markttag - ein Bummel durch die Verkaufsstände am Vormittag und anschließende Einkehr in einem Straßencafe mit Blick auf den Maibaum ist gewiss ein guter Vorschlag. 

Stadtplatz 2011

Altes Rathaus 2014

Das Alte Rathaus trennt den langgezogenen Markt in einen oberen und unteren Teil.

Ein Wahrzeichen der Stadt ist die evangelische  Michaelskirche. Vorläufer dieses ältesten Sakralbaus gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.  Doch erst 1341 historisch erwähnt!

Michaelskirche Weiden 2012

Bemerkenswert, nach dem Einsturz des Kirchturms 1759 errichtete man ihn natürlich rasch neu - unter Verwendung der schönsten Steine aus der damals schon maroden Burg zu Parkstein

Seitdem hält das Bauwerk! 

Michaelskirche 2014 Von 1663 bis 1900 wurde St. Michael simultan genutzt, diente also beiden Konfessionen als Gotteshaus. 

Hinter der Michaelskirche steht das "Alte Schulhaus", ein Bau von 1566, der einst eine Deutsch- und Lateinschule beherbergte. 

Auf dem Dachspeicher wurde für Notzeiten Getreide aufbewahrt. 


Heute dient das Haus als Kultur-
zentrum
und Stadtmuseum.

 

An die Innenstadt schließen sich in östlicher Richtung Parkanlagen und der Bereich des Flutkanals der Waldnaab an.

Keramikmuseum 2014
Weiter nördlich liegt der Waldsassener Kasten, das einzige Gebäude aus der Barockzeit.

Der Name rührt davon her, dass darin die landwirtschaftlichen Abgaben an das Kloster Waldsassen gesammelt und gespeichert wurden.

Bis 1989 diente das Gebäude 130 Jahre lang auch als Gefängnis und noch 1933 wurde darin der Mörder von Wendersreuth mit der Guillotine geköpft. 

Nach umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten beherbergt es heute  das Internationale Keramikmuseum und die Regionalbibliothek. 

Rechts ist noch der Flurerturm im Luftbild, Rest einer Stadtmauer

OTH FOS 2014 Weiden nennt sich nicht ohne Stolz Hochschul-
stadt. 
Die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg - Weiden im Osten der Stadt  erfreut sich bei Studenten großer Beliebtheit. 

Zuletzt kam 2011 ein weiteres Hörsaalgebäude mit Bibliothek und Mensa hinzu. 

Hinter dem repräsentativen Neubau der Fachober-
schule (zum Schulbeginn 2014 eröffnet)  erscheint die OTH inzwischen eher unbedeutend und bescheiden klein. 


Max-Reger Halle 2013

In den Naabwiesen entstanden nicht nur attraktive Wohnanlagen, sondern auch zahlreiche Gebäude für die Allgemeinheit: Realschule und Elly-Heuss-Gymnasium, "Arbeitsamt". 
Im Luftbild die Stadthalle (Max-Reger-Halle) mit benachbartem Hotel und einem wunderschönen Park.

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