Mintraching                                Luftbild Laumer 

Mintraching 2022

Vor den Toren Regensburgs, südöstlich von Neutraubling, liegt die Gemeinde Mintraching mit knapp 5000 Einwohnern. Muntrihhinga ist seit dem 8 Jhd. belegt. Die fruchtbare Ebene zwischen Regensburg und Deggendorf - 
der Gäuboden - war schon in vorgeschichtlicher Zeit Siedlungsgebiet.

Mintraching 2022

Luftbilder von Orten der Gemeinde
 Haidau - Mangolding - Osten - Rempelkofen - Scheuer - Sengkofen - SiffkofenTiefbrunn - Wolfskofen

Mangolding

Mangolding 2022

1010 ist  Managoltingen erstmals urkundlich erwähnt. Gräberfelder belegen eine Besiedelung schon in der Jungsteinzeit Die Bahnlinie Passau - Regensburg führt dicht am Ort vorbei.
Links im Luftbild d

Scheuer

Scheuer 2022
Wallfahrtskirche 2022 Scheuer liegt unmittelbar südlich von Mangolding.

Die Sehens-
würdigkeit des 450 Einwohner zählenden Pfarrdorfes ist die Wallfahrtskirche St. Maria.
Die im Barock ausgestattete Kirche wurde zuletzt 2003 umfangreich saniert.
Als Wallfahrtsort hat sie heute keine Bedeutung mehr.

Moosham

Moosham 2022

Mosaheim bedeutet Sumpfheim, womit die Gegend im Mittelalter charakterisiert wäre. Heute ist davon noch das Pfattermoos geblieben. Das Pfarrdorf liegt an der Bahnstrecke Passau - Regensburg.
Erwähnt ist Moosham erstmals 883.
Die Pfarrkirche Peter und Clemens ist in der Hauptsache im Barock ausgestattet.
Bei einer Grundrenovierung 1953 kam das vom Regensburger Bildhauer Helmer angefertigte Altarretabel hinzu. Es ist - in Gold gefasst - den in der nördlichen Oberpfalz häufiger anzutreffenden Akanthusaltären nachgeahmt.

Vom Schloss existiert nur mehr das denkmalgeschützte Landsassengut in der Ortsmitte.

Kirche 2022

Sengkofen

Sengkofen 2022
Tiefbrunn 2022 Sengkofen wurde 1978 zu  Mintraching eingemeindet.
Im Ort die Kirche St. Jakob.

Tiefbrunn

St. Stephan ist eine Filialkirche der Pfarrei Mintraching.

Wolfskofen

Wolfskofen 2022

Das Pfarrdorf mit einer besonderen Episode: 1936 kaufte die Reichsumsiedlungsgesellschaft Grund und siedelte hier 25 Familien an, die man in Zuge der Erweiterung des Truppen-
übungsplatzes Grafenwöhr aus Pappenberg "vertrieben" hatte.
Und wohl einmalig, die katholische Kirche Maria Himmelfahrt wurde mitgebaut und sogar von den Nationalsozialisten finanziert. Die Altäre und das Gnadenbild wurden aus der alten Heimatkirche überführt.