| Der bei dem Tagebau anfallende
und früher nicht für eine weitere Verwendung zu verkaufende Quarzsand wurde Jahrzehnte lang zu
einer Halde aufgeschüttet. Dieser Monte aus Quarzsand, nicht aus Kaolin
wie der Name suggeriert, hat eine Höhe von 110 m bei einem Gefälle von
35 Prozent nach allen Seiten. Nur
dem entschiedenen Veto von Landschaftsschützern ist es "zu verdanken", dass der
Berg nicht noch um 25 Meter erhöht werden konnte.
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Heutzutage kann der
Quarzsand verkauft werden; der Abfall bei der
Kaolingewinnung wird nicht mehr aufgeschüttet, sondern für
Renaturierungs maßnahmen
verwendet, d. h. in alte Gruben verfüllt.
Doch das
leuchtende Weiß, Markenzeichen des Monte Kaolino, verkommt immer
mehr zu einem unattraktiven Braun bis Grau, hervorgerufen durch die
Immissionen über die Jahre hinweg. Auch die Vegetation lässt immer
weniger vom "Weißen Berg der Oberpfalz" übrig.
Nur die benutzte Seite mit der
Abfahrtspiste ist noch wie einst.
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