Hirschau                                     Luftbild Laumer 

Hirschau 2011

Das Luftbild zeigt Hirschau von Westen. Die Kaolingruben mit dem Monte Kaolino reichen bis an die Stadtgrenze und erstrecken sich inzwischen bis über die Nachbarstadt Schnaittenbach hinaus. Zwischen den Städten, am Hirschauer Mühlbach liegen die Weiler Sargmühle, Haidmühle und Haidhof.

Hirschau 2010

Heute führt gleichfalls eine viel befahrene Bundesstraße durch Hirschau. Allerdings wurde durch eine Sperrung der überörtliche LKW-Verkehr auf die Autobahn verbannt und so eine lang herbeigesehnte Beruhigung erreicht.

Die katholische Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" zu Hirschau aus dem 15. Jahrhundert prägt zusammen mit dem Rathaus das harmonische Stadtbild.

Das Gebiet um Hirschau dürfte bereits im 11. Jahrhundert von der Grafschaft Sulzbach aus besiedelt worden sein. 

Eine erste urkundliche Erwähnung lässt sich 1271 belegen.

Im Mittelalter führte der Handelsfernweg "Die Goldene Straße" von Nürnberg bis Prag durch den Ort, bis Karl IV den Handelsweg aus steuerlichen Gründen über Weiden und Bärnau nach Osten führen ließ.

Hirschau 2014

Das freistehende Rathaus mit den Treppengiebeln und den Bürgerhäusern bildet einen schönen Stadtplatz.

Das Wahrzeichen Hirschaus ist der Monte Kaolino, ein 110 Meter hoher Hügel aus Quarzsand, zwei Kilometer südöstlich. 

Der "weiße Berg" der Oberpfalz ist schon von weitem zu sehen.

Die durch den Tagebau entstandenen Gruben ziehen sich vom Westen der Stadt inzwischen bis über die Nachbarstadt Schnaittenbach hin.

Rauthaus 2014
Den langgezogenen Stadtplatz schließt im Osten, wo einst das Untere Tor den Eingang zur Stadt markierte, das Pflegeschloss ab.

Vermutlich schon seit Stadtgründung stand an dieser Stelle ein bescheidenes Schloss. Anfang des 19. Jahrhundert ging die Anlage in Privatbesitz über. Seit 1987 befindet sich hier, nach Renovierung  und Errichtung eines Neubaus,  ein Schlosshotel. Davor war einst das Mautgebäude - im Luftbild das gelbe Haus. Es beherbergt heute die Schlossgaststätte. 

Die Anordnung der Gebäude vor dem Pflegeschloss lässt den Grundriss der früher befestigten Anlage erahnen.

Der Kamin erinnert noch an die Mälzerei und Schlossbrauerei, die sich einmal darin befand. 

Hinter der Anlage lag einst der Burggraben. Heute ist der Bach in Rohre gezwängt und unsichtbar vergraben.

Pflegeschloss Hirschau 2013

Nothelfer Hirschau 2014 Die Friedhofskapelle in Hirschau - diese Bezeichnung wird dem Gotteshaus in keiner Weise gerecht. 

Die Nothelferkirche war einst eine bedeutende Wallfahrtsstätte, die "große Pilgerscharen" anzog.

 
Heute wird man die Kirche in Nordosten vom Stadtkern wegen ihres einzigartig schönen  Akanthusaltares besuchen. 

Um 1710 stiftete der Stadtschreiber Johann Weinzierl dieses vom Bildhauer Hirschl gefertigte Kunstwerk der Wallfahrtskirche. Der Altar mit den 14 Nothelfern nimmt die gesamte Breite des Chorraumes ein. 
Die vollplastischen Heiligenfiguren stehen jeweils auf einem Podest mit dem Rankwerk der Pflanze.

Grund und Mittelschule der Stadt. Weiterführende Schulen gibt es in Amberg und Sulzbach-Rosenberg.

Der Sportpark des TUS befindet sich westlich am Fuß des Monte Kaolino.

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