Hirschau                                     Luftbild Laumer 

Hirschau 07

Das Luftbild zeigt Hirschau von Westen. Die Kaolingruben reichen bis an die Stadtgrenze.

Hirschau 09

Das Gebiet um Hirschau dürfte bereits im 11. Jahrhundert von der Grafschaft Sulzbach aus besiedelt worden sein. 

Eine erste urkundliche Erwähnung lässt sich 1271 belegen.

Im Mittelalter führte der Handelsfernweg "Die Goldene Straße" von Nürnberg bis Prag durch den Ort. Heute führt ebenfalls eine viel befahrene Bundesstraße durch Hirschau. Allerdings wurde durch eine Sperrung der überörtliche LKW-Verkehr auf die Autobahn verbannt und so eine lang herbeigesehnte Beruhigung erreicht.

Die katholische Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" zu Hirschau aus dem 15. Jahrhundert prägt zusammen mit dem Rathaus das harmonische Stadtbild.

Das freistehende Rathaus mit den Treppengiebeln und den Bürgerhäusern bildet einen schönen Stadtplatz.

Das Wahrzeichen Hirschaus ist jedoch der Monte Kaolino, ein 110 Meter hoher Hügel aus Quarzsand, zwei Kilometer südöstlich. 

Der "weiße Berg" der Oberpfalz ist schon von weitem zu sehen.

Die durch den Tagebau entstandenen Gruben ziehen sich im Westen der Stadt inzwischen hin bis zur Nachbarstadt Schnaittenbach. Siehe erstes Luftbild von Westen.

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