Schnaittenbach                                  Luftbild Laumer

Schnaittenbach 2010

Kaolingewinnung verbindet man in der Oberpfalz meist mit der Stadt Hirschau und dem Monte Kaolino.  

Aber es war der Buchhalter Daniel Kick, der 1833 in einem Stadel in Schnaittenbach ein Kaolinwerk errichtete und damit die Kaolinindustrie in der Oberpfalz begründete. 

Der Bau einer Eisenbahnstrecke 1898 förderte die Entwicklung weiter. 

Die Erweiterung des Tagebaus hat sich in den letzten 20 Jahren von Hirschau aus bis über die Stadt fortgesetzt. 

Schnaittenbach 2012
Die Gruben reichen bis auf einen Sicherheitsabstand an den Ortsrand heran. Anwohner fürchten nicht ganz zu Unrecht zukünftige Schäden an ihren Häusern.

Schnaittenbach Pfarrkirche 2010

Pfarrkirchen Schnaittenbach 2011 Die schön renovierten Fassaden der Bürgerhäuser säumen die Hauptstraße. 
Hervorzuheben ist das alte Rathaus mit dem schmalen, barocken Giebel.

Fernab vom Trubel, im Hinterhof dieses historischen Gebäudes, liegt eine wahre Oase der Ruhe und alle Sinne anregend - ein besuchenswerter  Kräutergarten.

Seit der Schwerlastverkehr über die Autobahn fließt,  ist es in der Stadt wieder ruhiger geworden, ging doch bis 2005 der seit der Wende immer mehr zunehmende Verkehr auf der B 14 mitten durch den Ortskern.

Die Stadtpfarrkirche St. Vitus steht auf gotischen Fundamenten. Sie wurde um 1712 im Zuge einer Erweiterung barockisiert.

Noch sind nicht alle Gerüste der aktuellen Renovierung entfernt, aber 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

 


 

Das nach dem Umbau 2008 wieder eröffnete Freibad am östlichen Rand der Stadt 

Nebenan befinden sich ein  Campingplatz und die  Sportanlagen des TuS Schnaittenbach.

 

Schnaittenbach 2014

Schnaittenbach, Freibad 2009

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