Schnaittenbach                                  Luftbild Laumer  

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Kaolingewinnung verbindet man in der Oberpfalz meist mit der Stadt Hirschau mit dem Monte Kaolino. Aber es war der Buchhalter Daniel Kick, der 1833 in einem Stadel in Schnaittenbach ein Kaolinwerk errichtete und damit die Kaolinindustrie in der Oberpfalz begründete. Der Bau einer Eisenbahnstrecke 1898 förderte die Entwicklung weiter. 

Die Erweiterung des Tagebaus hat sich in den letzten 20 Jahren von Hirschau aus bis über die Stadt Schnaittenbach fortgesetzt. Die Gruben reichen bis auf einen Sicherheitsabstand an den Stadtrand heran.

Seit der Schwerlastver- kehr über die Autobahn fließt  ist es in der Stadt wieder angenehm ruhig geworden, ging doch bis 2005 der seit der Wende immer mehr zunehmende Verkehr mitten durch den Ortskern. Schnattenbach 09
Kirche 07 Unübersehbar sind die tiefen Wunden in der Landschaft. Bei genügend Abstand ein faszinierender Anblick, für die Menschen in der Region ein wichtiger Arbeitsplatz, für die Natur  eine enorme Belastung, zumal die Renaturierung bislang weitgehend ausblieb.

 

 

Die Stadtpfarrkirche St. Vitus. Sie wurde um 1712 im Zuge einer Erweiterung barockisiert.

Das nach dem Umbau 2008 wieder eröffnete Freibad am östlichen Rand der Stadt. Nebenan befinden sich ein  Campingplatz und Sportanlagen.

Freibad Schnaittenbach 2010

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