Das Luftbild zeigt Pfrentsch
von Südwesten. Im Hintergrund Waidhaus, am
Fuße des Sulzberges.
Vor 500 Jahren hätte
man diese Landschaft aus dieser Perspektive wohl kaum erkannt.
Hier erstreckte sich im Oberlauf der Pfreimd der größte
künstliche Stausee im Deutschen Reich. Kaiser Karl IV. gab
höchstpersönlich dem Landgrafen von Leuchtenberg die Erlaubnis
zum Andämmen. Es entstand eine Wasserfläche von knapp 1400
Tagwerken, sprich 450 Hektar.
Lang streckt sich der Ort an der
Staatstraße Eslarn - Waidhaus
hin. Er gehört zur Gemeinde Waidhaus.
1387
taucht Pfrentsch erstmals urkundlich auf.
Die
kleine Ortskapelle besteht seit 100 Jahren.
Das Tal der Pfreimd östlich von
Pfrentsch wurde mit großem Aufwand in einem Abschnitt renaturiert. Den Unterschied zu
vorher kann man am Bachlauf sehr schön erkennen.
Am Ende des Rodungskeiles liegt der
Weiler Pfrentschweiher mit dem
Staatsgut Pfrentsch. Es wird von der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Almesbach
aus bewirtschaftet. Derzeit werden 127 Hektar Nutzfläche
hauptsächlich für die Nachzucht von Milchkühen bearbeitet.
Daneben kümmert man sich um 33 Hektar Biotopflächen.