Waidhaus ist überörtlich bekannt
durch seinen Grenzübergang zu Tschechien. 1997 wurde der neue
Übergang an der Autobahn eröffnet. Dadurch konnte der immer mehr
zunehmende Verkehr aus dem Ort verbannt werden. Trotzdem rollt
noch jede Menge Verkehr durch den Marktflecken.
Auch die Gaspipeline aus Russland kommt hier
bei Frankenreuth ins Land.
Der nahe Grenzübergang auf der
Bundesstraße B 14 lockt besonders an Wochenenden die
"Tanktouristen" an, die billigen Sprit, Zigaretten und
Spirituosen gleich hinter der Grenze kaufen.
Der Autobahnübergang Waidhaus hat das höchste
LKW-Aufkommen aller östlichen Grenzübergänge.
Entlang der Hauptstraße, die immer
noch viel Verkehr aufnehmen muss, bieten zahlreiche Geschäfte was
zum täglichen Leben benötigt wird. Doch die
"Laufkundschaft", die früher vor dem Grenzübertritt noch
schnell was einkaufte bzw. übernachtete ist stark zurück gegangen.
Die katholische
Pfarrkirche von Waidhaus:
Sankt Emmeram
Die zweite Kirche von
Waidhaus steht am westlichen Ortsrand, ganz in der Nähe der Autobahnausfahrt.
Damit war eine Voraussetzung erfüllt, um
diese zweite, kaum mehr genutzte, Kirche zu einer Autobahnkirche zu
ernennen.
Sie wurde 2005 dafür mit
Zuschüssen wunderschön renoviert.
Die ökumenische
Autobahnkirche in Waidhaus wurde bereits 1326 in einem
Pfarrverzeichnis erwähnt.
Waidhaus bietet sich selbst
gerne als Tor zum Böhmerwald an, als Ausgangspunkt für touristische
Abstecher nach Tschechien.
Doch auch der Markt selbst bietet eine
Reihe von Freizeitangeboten.
Eines davon ist sicher das beheizte Freibad
mit angeschlossenem Campingplatz "Bäckeröd" - bei freiem Eintritt wohl gemerkt!