Waidhaus                             Luftbild Laumer  

Herbat in Waidhaus 2016

Waidhaus zu Füßen des 640 m hohen Sulzberges im milden Licht eines Spätherbsttages

Der Markt ist überörtlich v. a. durch den Grenzübergang zu Tschechien bekannt. 1997 wurde neu der Übergang an der Autobahn eröffnet. Dadurch konnte der immer mehr zunehmende Fernverkehr aus dem Ort verbannt werden. Trotzdem rollen noch jede Menge Autos durch den Marktflecken. 
Pfarrkirche 2006


Der nahe Grenz-
übergang auf der Bundesstraße B14 lockt besonders an Wochenenden die "Tanktouristen" an, die billigen Sprit, Zigaretten und Spirituosen gleich hinter der Grenze kaufen - und die Spieler in die Casinos in Roßhaupt/  Rozvadov

Der Autobahn-
übergang
Waid-
haus hat das höchste LKW- Aufkommen aller östlichen Grenz-
übergänge.

Markt Waidhaus 2014

Marktplatz 2015

Entlang der Hauptstraße, bieten Geschäfte, was zum täglichen Leben benötigt wird. Doch die "Laufkundschaft", die vor der Wende 1990 vor dem Grenzübertritt noch schnell was einkaufte bzw. übernachtete, ist stark zurückgegangen.

Gerade am Marktplatz, der 2012 umgestaltet wurde, stehen mehrere Häuser leer und zum Verkauf. 
Der demografische Wandel macht vor keiner Gemeinde im Grenzland Halt.

Die katholische Pfarrkirche von Waidhaus, Sankt Emmeram, wurde
1868 erbaut. 

Nach einer Renovierung und geschmackvoller, moderner Neugestaltung (Ausmalung) durch den Kirchenmaler Tobias Kammerer 2015/16 hat die barocke Architektur an Ausstrahlung gewonnen.

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Die zweite Kirche von Waidhaus, bereits 1326 in einem Verzeichnis über Pfarreien erwähnt, ist über einer Vorkirche erbaut, Sie steht am westlichen Ortsrand, in der Nähe einer Autobahnausfahrt. 

Damit war eine Voraus-
setzung erfüllt, um dieses kaum mehr genutzte Gotteshaus zu einer Autobahnkirche zu ernennen. 

Sie wurde 2005 dafür mit Zuschüssen wunderschön renoviert. 

Ab Mai 2013 ist die Dreifaltigkeitskirche zusätzlich zu einer Radwegkirche geworden, die erste in der Oberpfalz.

Autobahnkirche Waidhaus 2013

Freibad Waidhaus 2012  

Waidhaus sieht sich gerne als Tor zum Böhmerwald, als Ausgangs-
punkt für touristische Abstecher nach Tschechien. Real sind es aber weniger Touristen als Glücksspieler jedweder Art, die gleich nach der Grenze in den zahlreichen Casinos und Establishments ihren Vergnügen nachgehen und danach in Waidhaus und Umgebung günstig übernachten.

Das beheizte Freibad mit angeschlossenem Campingplatz "Bäckeröd" an der Straße nach Frankenreuth.

Die Heizenergie stammt übrigens aus der Abwärme der Verdichterstation für Erdgas an der Grenze bei Frankenreuth.

Die Gaspipeline aus Russland kommt hier bei Frankenreuth ins Land. 

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