Wallfahrtskirche Maria Hilf                                 Luftbild Laumer 

Das Luftbild zeigt einen Teil der Altstadt von Amberg und den die Stadt um 150 m überragenden  Maria-Hilf-Berg von Nordwesten.

Die Wallfahrt geht auf ein Gelübde der Amberger im Pest- und Kriegsjahr 1634 zurück. Auf den Ruinen einer Burg entstand zunächst eine kleine Votivkapelle.

Als später das Marienbild einen Brand unbeschadet überstand, deutete man dies als Wunder und das zog wiederum Pilger in großen Scharen an. Ein größerer Bau war erforderlich und auch finanzierbar.

Die Kirche selbst wurde 1679 bis 1701 nach Plänen von Wolfgang Dietzenhofer errichtet.

Auffallend die üppige Stukkierung.

Den Klosterdienst versehen heute polnische Ordensbrüder der Franziskaner.

 

Vom Ausflugslokal nebenan genießt man einen herrlichen Ausblick auf Amberg. Ein Fußweg führt zur Stadt hinunter.

 


Im nördlichen Oberpfälzer Wald gibt es einen weiteren Mariahilfberg.

Und wie eigentlich nicht anders zu erwarten, auch dort steht eine stattliche Wallfahrtskirche - Maria hilf in Fuchsmühl.

 

Maria Hilf 2010

Vom Wallfahrtsbild "Maria Hilf" gibt es eine Kopie. Diese ist gleichfalls in einer Wallfahrtskirche aufgestellt. Gemeint ist die Kirche "Zu Unserer Lieben Frau" in Premenreuth.

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