| Exponiert auf einer 583
m hohen Anhöhe, sieben km nördlich von Hemau, liegt die
Wallfahrtskirche der "Heiligsten Dreifaltigkeit". Eine
alte Hirtin hatte 1688 mehrmals hier innere Stimmen vernommen, die
ihr auftrugen, an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen. Natürlich
hatte die alte Frau dazu nicht die Mittel und es dauerte einige
Jahre bis sie bei der Obrigkeit Gehör fand, zumindest ein
Gnadenbild aufstellen zu dürfen. Doch bald kamen zahlreiche
Pilger und füllten den Opferstock, so dass aus diesen Spenden
eine erste Kapelle errichtet werden konnte.
Mehrmals zerstörten
Blitzeinschlage Teile der späteren Kirche und v. a. des Turms.
Zuletzt deckte 1990 der Orkan Wiebke das Blechdach des Kirchturmes
ab. Dank einer Gebäudeversicherung konnte der Schaden rasch
behoben und sogar eine Außensanierung ausgeführt werden.
So erstrahlt die Wallfahrtskirche heute in voller Pracht weithin
in die Oberpfälzer Lande. |