Thansüß                                      Luftbild Laumer 

Thansüß 2015

Hier soll einst ein stattlicher Tannenwald gestanden haben, reich an Bienenvölkern. Aus den Ausscheidungen (Kot!) der auf den Nadeln lebenden Blattläuse stellen bekanntlich die Stockbienen süßen, kostbaren Waldhonig her. 
Den wiederum raubten Zeidler (gewerbliche Honigsucher) den Insekten. Honig war im Mittelalter neben Ahornsirup das einzige Süßemittel, denn Zucker war noch unbekannt.  
Davon leitet sich der Name der Ortschaft her, gleichwohl es botanisch aufgrund des Bodens eher Fichten- bzw. Kiefernwälder gewesen sein müssten.

Leider sind Nahaufnahmen dieser Orte nicht möglich. Sie liegen in der so genannten Flugbeschränkungszone (ED-R136) von Grafenwöhr. Der Luftraum hier ist für zivile Flugzeuge gesperrt. 

Kaltenbrunn

Kaltenbrunn 2014

Kaltenbrunn, Gde. Weiherhammer, liegt am südlichen Rand des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr.

Kirchen 2014 Kaltenbrunn geht auf eine Gründung unter Herzog Rudolf von Sachsen im Jahre 1344 zurück. 

Einen großen Einschnitt für die damals rein katholische Bevöl-
kerung brachte 1524 die Reforma-
tion. Ab 1663 nutzen dann beide Konfessionen das  Gotteshaus. 
Als 1932 das Simultaneum erlosch, bauten sich die Katholiken eine eigene Kirche, allerdings kam es erst nach dem 2. Weltkrieg zur Vollendung..

Dürnast

Auch Dürnast liegt in der "Flugverbotszone" am Rande des Truppenübungsplatzes - umgeben von einem riesigen Waldgebiet.

Links die Einöde Neumühle

Dürnast 2015

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