Freihung                                            Luftbild Laumer

Freihung 2015 

Auf dem Luftbild aus Süden wirkt der Markt Freihung wie ein Pfeil, in Richtung Truppenübungsplatz Grafenwöhr zeigend, wobei das Dorf Elbart das Linienende des Pfeils darstellt. 
Das Dorf am Waldrand oben ist Tanzfleck. Die Gebäude jenseits der Straße gehören zum Bahnhof von Freihung. Er liegt an der Bahnstrecke Weiden - Nürnberg. Bis hierher reicht sogar der S-Bahn-Bereich der Frankenmetropole.

Bei der Gebietsreform 1972 entstand aus den früher selbständigen Gemeinden Großschönbrunn, Thansüß und Seugast die Großgemeinde. Heute zählt sie etwa 2700 Einwohner. 

Marktrechte besitzt Freihung seit 1569, urkundlich erwähnt ist es bereits im 15. Jahrhundert, genauer 1427.
Freihung liegt in einem alten Bergbaugebiet. Ab Ausgang des Mittelalters wurde hier u. a. Blei abgebaut. So leitet sich der Ortsname von "Freiheiten" ab. Gemeint sind die Freiheiten (Privilegien), die man den Bergleuten  zugestand. 
Auch heute noch wird die Erde ausgebeutet, allerdings sucht man nicht mehr nach Bleicarbonat sondern es wird über Tage Quarzsand und Pergmatit abgebaut. Die Wunden in der Landschaft sieht man, wenn man auf der B 299 Richtung Amberg bei Atzmannsricht unterwegs ist.

Freihung Kirche 2014

Friedenskirhe Freihung 2016 Die katholische Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit geht auf einen Bau von 1764 zurück. Bis 1922 war sie Simultankirche.

Die Friedenskirche ist seit Aufhebung des Simultaneums das Gotteshaus der evangelischen Gemeinde.

Freihung liegt am südlichen Rand des großen US-Truppen-
übungsplatzes Grafenwöhr, gerade noch in einer "Flugverbotszone". Deshalb ist es mir leider nicht möglich, bessere Nahaufnahmen zu machen.

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Tanzfleck

Tanzfleck 2014

Um 1500 gab es hier eine Zeche mit dem Namen "Unserer Lieben Frauen Zwergentanz an den Tanzflecken". Davon leitet sich der Name dieses Ortsteils von Freiung ab - und nicht etwa von einem Platz für Volkstänze.

Leider sind Nahaufnahmen dieses Ortes nicht möglich. Tanzfleck liegt in der Flugbeschränkungszone von Grafenwöhr. Der Luftraum hier ist für zivile Flugzeuge gesperrt. Eine Ausnahmegenehmigung ist sehr schwer zu bekommen - für Ultraleichte praktisch aussichtslos. Der Wald im Hintergrund gehört bereits zum Übungsgelände.

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