Burgruine Wolfstein                            Luftbild Laumer 

Wolfstein 08

Blick von Westen auf die Burgruine Wolfstein. Am unteren Bildrand die Ausläufer der Stadt Neumarkt.

Burg Wolfstein 2011

Fährt man von Amberg oder der Autobahn von Nürnberg kommend auf Neumarkt zu, so fällt schon von weitem die Burgruine Wolfstein ins Auge. Sie war einst Sitz der Herren von Wolfstein, eines der bedeutenden Adelsgeschlechter der Oberpfalz, dessen letzter Spross in der Sulzbürger Kirche begraben ist.

1120 ist die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Durch geschicktes politisches Taktieren sicherten sich die Wolfsteiner ein erhebliches Besitztum, brachten es sogar zu Reichsgrafen.

Durch Krieg wurden die meisten der über 300 Burgen des Grenzlandes zerstört, nicht jedoch Wolfstein.

Nach dem Aussterben der männlichen Linie 1462 ging der Besitz an Böhmen. Schon drei Jahre später kauften die Wittelsbacher die Herrschaft. Ein Pfleger führte nun die Amtsgeschäfte für den Landesfürsten.

Schon vor der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die Verwaltung und das Hofkastenamt nach Neumarkt verlegt, wohl aus Bequemlichkeits- gründen, denn großen Komfort bot die Burg nie. So verlor sie schnell an Bedeutung und verfiel allmählich. 1607 erwähnt sie eine Notiz als "bereits verfallen".

Die Häuser sind Ansiedlungen in der Vorburg, die es seit 150 Jahren gibt.

Heute ist die Burgruine ein beliebtes Ausflugsziel. Von ihr hat man einen herrlichen Ausblick nach Neumarkt.

Wolfstein 2010

Startseite der Internetpräsentation