Man gönnt sich ja sonst nichts, war
wohl die Devise des Erbauers dieser repräsentativen Villa. Von 1888
bis ins erste Jahrzehnt des nächsten Jahrhunderts konnte er es denn
auch bewohnen. Dann wurde es verkauft. Die Besitzer wechselten
besonders in der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren häufig.
Die Fremdnutzung während des Krieges und in der Nachkriegszeit
bekam dem Gebäude schlecht. 1977 war es zur Bruchbude verkommen.
Man erwog es abzureißen. Die Rettung brachte der Kreisjugendring,
Der Landkreis Neustadt sanierte die Stützelvilla stilvoll. Heute ist es
eine Begegnungsstätte v. a. für Jugendgruppen, für
Ferienaktionen, Seminare, Tagungen und Konferenzen. |
Die
katholische Pfarrkirche wurde nach einem Brand 1848 neu gebaut.
Die Pfarrei, wie Windischeschenbach selbst, blickt auf eine über
1050jährige (urkundliche Erwähnung 952) bwewegte Geschichte
zurück.
1934
erweiterte man den Bau um zwei Seitenschiffe.
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