Eschenbach                                   Luftbild Laumer 

Die Stadt Eschenbach liegt im westlichen Teil des Landkreises Neustadt. 

Bis zur Gebietsreform war es Zentrum eines  gleichnamigen Landkreises.

Westlich der Stadt erstreckt sich die Eschenbacher Weiherplatte mit dem Freizeitzentrum Rußweiher.

Südöstlich am Rande  des großen  Truppenübungsplatzes Grafenwöhr entstand eine kleine "Trabantenstadt" für die US-Armee: Netzaberg.

Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius 

 

Sie geht auf einen Bau Mitte des 15. Jahrhunderts zurück. 

Die Kirche selbst ist ein spätgotischer Hallenbau.

 

Im 15. Jahrhundert gab es sogar zwei Eschenbachs. Um Verwechslungen zu vermeiden, gab man der 25 km weiter östlich gelegenen Ansiedlung den Namenszusatz "windisch", gegen Böhmen hin gelegen - Windischeschenbach.
Pfarrkirche 2011 
Stadtplatz 2009

 

Der Stadtplatz ist eher eine langgezogene, von Bürgerhäusern gesäumte, ansteigende Marktstraße, die sich in die Neubaugebiete fortsetzt. 

In der Mitte befindet sich das spätgotische Rathaus von 1570.

Eschenbach gehört zu den ältesten Städten der nördlichen Oberpfalz. 1358 verlieh Kaiser Karl IV dem damaligen Markt die Stadtrechte.

2008 feierte die Stadt deshalb ihr 650 Jahre Jubiläum anlässlich ihrer Stadterhebung. 

Die Gründung liegt natürlich noch viel weiter zurück. Bereits um 1150 wurde hier ein Markt urkundlich erwähnt.

Entstanden dürfte Eschenbach bereits in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts aus einer germanischen Siedlung sein.

Pflegschloss 2014

Das Pflegschloss grenzt im Westen den Stadtplatz mit ab (rechtes Gebäude). Dieser dreigeschossige Walmdachbau beherbergte bis zur Gebietsreform das Landratsamt. 

Ursprünglich residierte in diesem Schloss der Pfleger, eine Art Burggraf, der für die Verwaltung und Sicherheit seines Gebietes zuständig war. Hier bestand seine Aufgabe v. a.  im Mittelalter für sicheren Geleitschutz der durchreisenden Kaufleute bis zum nächsten Pflegeamt (Parkstein im Osten!) zu sorgen.

Die Bergkirche Maria Hilf ist eine neubarocke Saalkirche, erbaut von 1771 - 1774. Sie ersetzte eine damals gut besuchte Wallfahrtskapelle vor dem oberen Tor der Stadt. Der Glockenturm kam erst 1906 hinzu.


Im Luftbild unten das Schulzentrum mit Gymnasium und Wirtschaftsschule.

Rathaus Eschenbach 2011 Gymnasium 2014

Der Stadtplatz wurde nach historischen Vorbildern gestaltet. In der Mitte erhebt sich das alte Rathaus. Es ist heute Sitz der Verwaltungsgemeinschaft mit Eschenbach, Neustadt am Kulm und Speinshart.

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