Eschenbach                                   Luftbild Laumer 



Die Stadt Eschenbach liegt im westlichen Teil des Landkreises Neustadt. 

Bis zur Gebietsreform 1972 war es Zentrum des  gleichnamigen Landkreises.

Westlich der Stadt erstreckt sich die Eschenbacher Weiher-
platte mit dem Freizeit-
zentrum Rußweiher.

 

Laurentiuskirche 2014
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Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius geht auf einen Bau Mitte des 15. Jahrhunderts zurück und ersetzte die romanische Vorgängerkirche. Im Stil ist sie ein spätgotischer Hallenbau. Gegenüber der prächtige Pfarrhof mit dem achteckigen Erker und der dem Barock nachempfunden Fassade von 1896.


Der Stadtplatz ist eher eine langgezogene, von Bürger-
häusern gesäumte, ansteigende Marktstraße (Stadt-
berg), die sich in die Neubaugebiete fortsetzt. 

Heute zählt die Stadt rund 4000 Einwohner. 

Eschenbach gehört zu den ältesten Städten der nörd-
lichen Oberpfalz. 1358 verlieh Kaiser Karl IV dem damaligen Markt die Stadtrechte.

Die Gründung liegt natürlich viel weiter zurück. Bereits um 1150 wurde hier ein Markt urkundlich erwähnt.

Entstanden dürfte Eschenbach bereits in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts aus einer germanischen Siedlung sein.

Im 15. Jahrhundert gab es sogar zwei Eschenbachs. Um Verwechslungen zu vermeiden, gab man der 25 km weiter östlich gelegenen Ansiedlung den Namenszusatz "windisch", gegen Böhmen hin gelegen - Windischeschenbach.



Die Bergkirche Maria Hilf ist eine neubarocke Saalkirche, erbaut von 1771 - 1774. Sie ersetzte eine damals gut besuchte Wallfahrtskapelle vor dem oberen Tor der Stadt. Der Glockenturm kam erst 1906 hinzu.

 

Das Pflegschloss grenzt im Westen den Stadtplatz mit ab (rechtes Gebäude). Dieser dreigeschossige Walmdachbau von 1672 beherbergte bis zur Gebiets-
reform das Landratsamt. 
Den früheren Bau zerstörte 1670 ein Brand.

Ursprünglich residierte in diesem Schloss der Pfleger, eine Art Burggraf, der für die Verwaltung und Sicherheit seines Gebietes zuständig war. 

Seine Aufgabe bestand v. a.  im Mittelalter für sicheren Geleitschutz der durchreisenden Kaufleute bis zum nächsten Pflegeamt (Parkstein im Osten!) zu sorgen - und dem Eintreiben der Steuern.

 

Rathaus Eschenbach 2015

Der Stadtplatz wurde nach historischen Vorbildern gestaltet. In der Mitte erhebt sich das spätgotische Rathaus von 1570. Es ist heute Sitz der Verwaltungsgemeinschaft mit Eschenbach, Neustadt am Kulm und Speinshart.

Das Schulzentrum mit Gymnasium und Wirtschaftsschule.

Südöstlich am Rande  des großen  Truppenübungsplatzes Grafenwöhr entstand eine kleine "Trabantenstadt" für die US-Armee: Netzaberg.


Luftbilder von (9/16) Ortsteilen der Gemeinde  
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