Hochspeicher Rabenleite                         Luftbild Laumer 

Wie ein überdimensionales blaues Auge leuchtet das Wasser des Hochspeichers bei Reisach aus dem Oberpfälzer Wald. Es ist der Hochspeicher Rabenleite über den Pfreimdtal oberhalb Trausnitz. Am linken oberen Bildrand ist Tännesberg zu erkennen.

Die Kraftwerksgruppe Jansen errichtete 1955 neben dem Talspeicher noch einen Hochspeicher, in den meist nachts mit sonst ungenutzter elektrischer Energie Wasser hochgepumpt wird, um in Spitzenzeiten  den Turbinen der Kraftwerke  zur Stromerzeugung zugeführt zu werden. So wird billiger Nachtstrom in hochwertigen Tagstrom verwandelt. Spitzenzeiten des Stromverbrauchs werden damit abgepuffert.

Hochspeicher 09 Wundern Sie sich nicht, wenn Sie bei Ihrer Wanderung am Hochspeicher stehen und das Wasser ist grau wie der Untergrund, grau wie Beton. 

Nur bei einem bestimmten  Einfallswinkel der UV-Strahlen des Sonnenlichts -Tageszeit und Flughöhe sind entscheidend -  ergibt sich dieses romantische Farbspiel. Die Sicht aus der Drachenfliegerperspektive hat nun mal seine besonderen Reize.

Aber das bunte Farbenspiel des Herbstes kann man auch zu Fuß bestaunen.

Reisach

Das Tal der Pfreimd oberhalb von Trausnitz

Der Rückstau des Flüsschen  geht bis hierher zurück. In Schwachstromzeiten (nachts) wird Wasser durch das Pumpwerk Reisach und Tanzmühle in den Hochspeicher Rabenleite gepumpt. Während Stromverbrauchsspitzen schießt es zum Kraftwerk in Röhren wieder talwärts.

Pferdefreunden dürfte der Ort ob des dortigen Reiterhofes gleichfalls ein Begriff sein.

 

Eine Einöde Reisach gibt es im Stiftland, nahe Großkonreuth.

 

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