Tännesberg
Luftbild
Laumer

Herbst im Oberpfälzer
Wald: Am Westhang des Schlossberges
an der B 22 liegt der Markt Tännesberg.
Blick aus Südosten über den Ort. Links am Horizont der Hochspeicher
Rabenleite.
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Die belegte Geschichte des
Ortes geht zurück bis 1150, wobei man annimmt, dass die germanische
Besiedelung schon Ende des 10. Jahrhunderts begonnen haben dürfte.
Die Marktrechte wurden 1412 verliehen.
Überregional bekannt
ist der Jodokritt, die zweitgrößte Pferdewallfahrt in
Bayern.
Doch Tännesberg bietet seinen Besuchern
weitaus mehr, u. a einen geologischer Lehrpfad,
einen Obstlehrpfad und für Sportliche einen Hochseilgarten.
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Die
Wallfahrtskirche St. Jodok
am östlichen Ortsrand von Tännesberg.

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Der Jodokritt geht auf eine große
Viehseuche im Jahr 1796 zurück.
Die Tännesberger Bürger und Bauern
gelobten damals, alljährlich in feierlicher Pferdeprozession zur
Wallfahrtskirche St. Jodok zu ziehen.
Tatsächlich klang die
Seuche allmählich ab.
Als Traktoren die Tiergespanne
ablösten, es immer weniger Pferde gab, schlief die Wallfahrt ein.
1950 ließ man die alte Tradition
aber auferstehen. Seitdem findet der Jodokritt - und ein Marktfest
dazu - jeden vierten Sonntag im Juli statt.
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Schon im frühen Mittelalter stand hier eine Kapelle,
zu der die Gläubigen in der Hoffnung auf Heilung von Krankheiten
und Bewahrung vor Seuchen pilgerten. Eine richtige Wallfahrtskirche
wurde jedoch erst im 15. Jahrhundert errichtet - urkundlich belegt
ist eine Wallfahrt erst 1550.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche, wie vieles, total
zerstört. Doch der Strom frommer Pilger zu diesem Ort riss deshalb
nicht ab.
1690 erst konnte die neue St. Jodokkirche - so wie sie heute
aussieht - konsekriert werden. Mehrere Renovierungen, die letzten
1976 und 1981 erhielten den Glanz dieser Wallfahrtskirche bis in die
heutige Zeit.
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| Die katholische
Pfarrkirche St. Michael mit dem 38 Meter hohen Kirchturm beherrscht
das Ortsbild. Schon im 12. Jahrhundert stand hier eine Kirche.
Plünderungen und Brände haben den Ort mehrmals verwüstet. Beim
letzten großen Brand 1826 wurde auch die Kirche
vollständig zerstört. Schon 1829 war dann der Wiederaufbau abgeschlossen. Mehrere
Renovierungen ließen den Glanz dieses in Rokoko gehaltenen
Gotteshauses erhalten.
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Die Sportanlagen des TSV
Tännesberg.
Der Schlossberg am
nordöstlichen Rand von Tännesberg, im Mittelalter stand hier eine
Burg, bietet vom
"Gipfelkreuz" einen wunderschönen Ausblick auf die bunte
Herbstlandschaft der Oberpfalz. Leider ist es nur eine Momentaufnahme.
Der nächste Herbststurm
macht all das Feuer wieder für ein Jahr aus.
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