Maxhütte in Sulzbach Rosenberg               Luftbild Laumer  

 Maxhütte, Schlackenberg 2010

In über 100 Jahren hat sich der Abfall aus der Eisen- und Stahlproduktion der Maxhütte zu einem knapp fünf Millionen Kubikmeter umfassenden Hügel aufgetürmt. Mit einem Aufwand von 56 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern in fünfjähriger Bauzeit den umweltproblematischen Schlackenberg saniert. Die Deponie ist inzwischen begrünt, auf dem Gipfel ist ein Infozentrum errichtet worden. Geplant ist weiterhin eine Nutzung für Freizeitaktivitäten und auf der Südseite eine Solaranlage.
Zur Blütezeit arbeiteten hier bis zu 9000 Menschen. In der Maximilianshütte wurde seit 1859 Eisenerz aus Gruben in der Umgebung verarbeitet. 1969 musste man  brasilianisches Erz dazunehmen. Der Verfall setzte dann mit der Stahlkrise rasch ein.

1987 kam es zum ersten Konkurs. 
11 Jahre später erfolgte der zweite  und selbst massive  staatliche Unterstützung konnte die endgültige Stilllegung 2002 nicht verhindern.

Aus der Maxhütte soll einmal ein Industriedenkmal werden. Die Luitpolthütte, das Stahlwerk bei Amberg, nahm einen etwas anderen Weg

Schlackenberg Sulzbach Rosenberg 2008

Schlackenberg 2011

Seit 2008 (linke Aufnahme) hat sich der 1,5 Millionen Kubikmeter umfassende Schlackenberg total verändert. Die Aufnahme rechts ist vom Juni 2011. 
2013 konnte die Sanierung abgeschlossen werden.
Ein aktuelles Luftbild folgt in Kürze!

    
Kropfersricht 2010

Kropfersricht

Der Blick nach Osten war in der Vergangenheit schon eher eine Zumutung denn Erbauung. Mit der Sanierung des Schlackenberges dürfte nicht nur visuell viel gewonnen sein, sondern auch die Belastung des Grundwassers sollte unter Kontrolle kommen. Aufnahme von 2010.

 

 Guteneck