Sulzbach Rosenberg                             Luftbild Laumer

Sulzbach Rosenberg 2015

Blick über Sulzbach-Rosenberg - im Osten der Stadt der Annaberg - und der Ansatz eines Regenbogens an diesem Flugtag mit Schauerwetter. 

Altstadt 2016

Wie wäre es mit einem Bummel über den schönen  Markt- platz, der von der Pfarrkirche St. Marien, sie diente 300 Jahre lang als Simultankirche, und dem Rathaus,  beherrscht wird? Dahinter liegt die evangelische Christuskirche, ein Bau von 1958. Sehenswert ist die mit 1100 Platten
aus 33 verschiede-
nen Marmorsorten gestaltete Altarwand.

In der Barockzeit war Sulzbach ein Ort der Religionsfreiheit. Doch das Simulta-
neum war nicht immer einfach. 
Nicht zufällig sind beide Kirchtürme gleich hoch: 60 m.

katholische Kirche 2016

Sulzbach Mitte 2014

Sehenswert ist das  Schloss, das heute Wohnungen, die Polizei und ein Museum beherbergt. 1355 wurde Sulzbach die Hauptstadt des neugeschaffenen Territoriums Neuböhmen unter Kaiser Karl IV. Aus dieser Zeit stammt wohl bereits im Grundriss die heutige Anlage, die damals natürlich als Burg angelegt war.

Schloss 2016

Das gotische Rathaus im Schatten der beiden Kirchen

Luftbild rechts: Der Schlosshof mit der karolingischen Schlosskapelle, den Resten des Bergfrieds und den um 1300 entstandenen Palas - Relikte längst vergangener Zeiten. 

Luftbild unten: In unmittelbarer Nähe des Schlosses, befindet sich die 1782 - 1765 erbaute Klosterkirche  
St. Hedwig. 

Sulzbach Schloss 2014

,Kloster St. Hedwig 2011

1753 stiftete die Herzogin Eleonore den Salesianerinnen ein Kloster. Die Nonnen setzten sich schon seit 1692 in der Stadt für die Bildung von Mädchen ein. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1809 aufgelöst, die Kirche der katholischen Pfarrei überlassen. Sie wurde bis 1957, wie die Pfarrkirche selbst, simultan geführt.
In den Klostergebäuden wurde das Landgericht und das Rentamt eingerichtet. Ab 1850 wurden sie als Kaserne genutzt. Seit 1988 befindet sich hier die Polizeiinspektion und eine Außenstelle des Bayerischen Staatsarchivs.
Unscheinbar, eingezwängt in die Häuserfront präsentiert sich die Kirche des ehemaligen Kapuzinerhospitzes. 

Erbaut wurde St. Elisabeth in den Jahren 1735 - 38. 

Im Zuge der Säkularisation wurde das Hospitz aufgehoben. 
Die Kirche ging auf die Bürgerspitalstiftung über. 

St. Elisabeth wurde den beiden Konfessionen zu gleichem Gebrauch überlassen. Sie ist damit heute noch eine der wenigen "echten" Simultankirchen in der Oberpfalz.

St. Elisabeth 2015

Sulzbach verfügt über eine Realschule (links) und ein Gymnasium, benannt nach dem Herrscher, welcher als Erster in seinem Gebiet die Religionsfreiheit (das Simultaneum) zuließ.

Rosenberg Kirche 2015 Durch die zunehmende Zahl katholischer Arbeiter der Maxhütte wurde die Simultankirche St, Johannis zu klein. 1897 beschloss die Kirchenverwaltung den Bau eines eigenen Gotteshauses. Zwei Jahre später konnte die neugotische Herz Jesu Kirche eingeweiht werden.

Östlich der Stadt erstreckt sich das Industriegebiet Maxhütte. Daran anschließend die zur Gemeinde gehörenden Dörfer Unterschwaig und Obersdorf. 

Schon im 14. Jahrhundert wurde hier nach Erz geschürft. Der letzte Hochofen und das letzte Stahlwerk, die Maxhütte, mussten in den neunziger Jahren schließen. 

Der 16. April 1987 gilt als einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Stadt. Die Maxhütte meldete Konkurs an. Anlaufende Rettungsversuche verliefen alle buch-
stäblich im Sand. Damit ging eine Jahrhundert alte Tradition zu Ende. Die Oberpfalz, oft als das Ruhrgebiet des Mittelalters bezeichnet, ist so endgültig Geschichte.

Maxhütte 2016

Luftbilder von (17/26) Ortsteilen der Gemeinde    Annaberg - Etzmannshof - Großalbershof - Großenfalz - Kauerhof - Kempfenhof - Kleinfalz - Kopfersricht - Kummerthal  - Maxhütte - Niederricht - Obersdorf - Prangershof - Prohof - Seidersberg - Siebeneichen - Stifterslohe - Unterschwaig

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