Sulzbach Rosenberg                             Luftbild Laumer

Sulzbach-Rosenberg 2010

Blick über Sulzbach-Rosenberg in Richtung Amberg, am Horizont erkennbar

Schon im 14. Jahrhundert wurde hier nach Erz geschürft. Der letzte Hochofen und das letzte Stahlwerk, die Maxhütte, mussten in den neunziger Jahren schließen. Der 16. April 1987 gilt als einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Stadt. Die Maxhütte meldete Konkurs an. Anlaufende Rettungsversuche verliefen alle buchstäblich im Sand.

Damit ging eine Jahrhundert alte Tradition zu Ende. Die Oberpfalz galt einst als das Ruhrgebiet des Mittelalters.

Wie wäre es mit einem Bummel über den schönen  Marktplatz, der von der Pfarrkirche und dem Rathaus beherrscht wird. 

Und gemütliche Einkehrmöglichkeiten gibt es zur Genüge.

Auch Sulzbach-Rosenberg besitzt - natürlich darf man wohl sagen - für beide christliche Konfessionen prachtvolle Kirchen inmitten der Stadt.

Sehenswert ist das  Schloss, das heute Wohnungen, die Polizei und ein Museum beherbergt.

1355 wurde Sulzbach die Hauptstadt des neugeschaffenen Territoriums Neuböhmen unter Kaiser Karl IV. 

Aus dieser Zeit stammt wohl bereits im Grundriss die heutige Anlage. 

 

 

Sehenswert im Ortsteil Sulzbach ist auch das gotische Rathaus.

Der Ortsteil Rosenberg ist der östliche. Er lockt kaum Touristen an. Es sei denn, man will zum Industriedenkmal Maxhütte.

Eng verbunden mit der Stadt ist die Maxhütte, ein ehemaliges Stahlwerk. 


Östlich der Stadt erhebt sich auf dem Annaberg die Wallfahrtskirche St. Anna. Das jährliche Bergfest im Schatten der Kirche zählt zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender.

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