Pfaben                                       Luftbild Laumer

Pfaben 2010

Pfaben liegt am westlichen Fuß des Steinwaldes auf ca. 700 Meter. Es gehört verwaltungsmäßig zur Stadt Erbendorf.   

Steinwaldhaus 2010

1959 wurde das Hotel Steinwaldhaus errichtet, inzwischen mehrmals erweitert ist es eines der größten und modernsten Hotelanlagen der Region. Eine besondere Attraktion ist das Drehrestaurant.

Im Winter sind über 50 km abwechslungsreiche, für jeden Schwierigkeitsgrad passende  Langlaufloipen gespurt. Für Skifahrer liegt am Ortsrand eine Abfahrtspiste mit Schlepplift. Der Parkplatz ist Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen zum Oberpfalzturm auf der Platte oder zur Burgruine Weißenstein

Nordöstlich von Pfaben liegt Napfberg und Lochbergmühle. Hier in der Nähe ragt aus dem Fichtenwald einer der markanten Granitfelsen heraus: der Teufelsfelsen.

Der Sage nach wollte der Teufel den Bau der (späteren) Wallfahrtskirche in Fuchsmühl verhindern, in dem er ihn mit dem Felsen zerschmettern wollte.  Auf dem Weg dorthin begegnete er einer Frau mit alten Schuhen auf dem Rücken. Der Teufel fragte die Frau, wie weit es noch bis Fuchsmühl sei. Die zeigte ihm nur die durchgelaufenen Schuhsohlen, worauf der Teufel ob des noch so weiten Weg im Zorn den Felsen an Ort und Stelle zu Boden warft. Und dort liegt er noch heute.

Das Luftbild zeigt den Weiler Wäldern, 1 km östlich von Pfaben.

Der Steinwald ist mit einer Fläche von 246 Quadratkilometer der kleinste bayerische Naturpark.

Die Steinwaldkirche St. Peter ein markanter Granitbau am Rand des Waldgebietes fünf Minuten Gehweg nordöstlich von Pfaben. Schon Ende der 20er Jahre wollte man eine Kirche bauen, doch die schlechte Zeit (Weltwährungs- reform!) machte die Pläne zunichte.

Mit dem Bau begann man 1947, doch die Inflation machte die angesparten Reichsmark  wertlos. Eine  Ruine blieb stehen. Nach der Währungsreform schöpfte man neuen Mut. 1950 schließlich konnte sie eingeweiht werden. Damit ging für die Bewohner dieses abgelegenen Landstriches ein Traum in Erfüllung. Die Pfabener mussten nun nicht mehr einen über eine Stunde dauernden Gang zur Sonntagsmesse auf sich nehmen.

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