Erbendorf                                    Luftbild Laumer 

Erbendorf 2011

Das Luftbild zeigt die einstige Bergbaustadt Erbendorf von Südesten vor den östlichen Ausläufern des Steinwaldes.

Erbendorf 2012

Erbendorf 2012

Erbendorf liegt im Tal der Fichtelnaab an den Südausläufern des Naturparks Steinwald. 
Stadtrechte erhielt Erbendorf 1842. Bereits 1109 ist es erstmals urkundlich erwähnt.

Im Mittelalter wurden hier Blei-, Kupfer-, Silber-, Zink- und Steinkohlebergbau betrieben. Die letzte Grube wurde 1929 still gelegt.
Erbendorf ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und setzt heute stark auf den Fremdenverkehr.

Pfarrkirche 09

Erbendorf 11 Oben: Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Zwischen 1391 und 1416 wurde bereits eine Kirche erbaut.

Nach dem Brand 1796 entstand die heutige Kirche unter Verwendung der Umfassungsmauer und des alten spätgotischen Chores neu.

Der Turm entstand 1865. Die in der Architektur leicht erkennbare Verlängerung wurde 1923 errichtet.

Im Inneren ist der im Rokokostil gefertigte Hochaltar sehenswert. Er stammt übrigens aus der Franziskanerkirche im Kemnath, die im Zuge der Säkularistion 1802 profanisiert wurde.

Links: Die Martin Luther Kirche, ein Bau von 1923. Bis zu deren Fertigstellung galt in Erbendorf das Simultaneum.

Eine tolle Fußballarena für die Kicker aus Erbendorf. Dafür spielt man eigentlich ein paar Klassen zu tief.

 

 

Im Osten der Stadt ist ein kleiner aber feiner Segelflugplatz. Wer sich die Region mal aus der Vogelperspektive anschauen möchte ist dort genau richtig.

Erbendorf Fußballplatz 2010