| Schier endlos zieht sich der
dunkle Wald über die Höhen hin. Nur im Herbst lockern die Lärchen
und die wenigen Laubbäume als bunte Tupfer das Fichtengrün auf. Der Wanderer findet
ein gut markiertes Netz von Wegen und
lernt hier die Oberpfalz in Ihrer Ruhe und Abgeschiedenheit kennen.
Der Steinwald ist mit einer
Fläche von 246 Quadratkilometer der kleinste bayerische
Naturpark.
Als 900 Meter hoher Granitrücken,
mit der Platte als höchstem Gipfel, erhebt er sich
eindrucksvoll aus seiner Umgebung.
Doch was ist ein Naturpark?
In Prospekten der Tourismuswerbung
wird mit diesem zugkräftigem Etikett kräftig geworben. Dabei darf
man - wie geflissentlich übersehen - Naturpark und Nationalpark
nicht verwechseln. |
Naturpark ist laut Gesetz ein
mindestens 200 qkm großes Gebiet mit naturräumlicher Gliederung,
das bereits weitgehend als Landschaftsschutzgebiet festgelegt ist.
Es soll sich wegen seiner landschaftlichen Vorraussetzungen für
umweltverträgliche Erholungsformen besonders eignen. Eine ziemlich
unverbindliche Formulierung. Im Prinzip heißt das, dass hier so gut
wie keine baulichen, gewerblichen oder touristischen Nutzungen
verboten sind - außer neue Flughäfen z. B.
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