Endlos scheint sich der
dunkle Wald über die Höhen hinzuziehen. Der Wanderer findet hier ein gut markiertes Netz von Wegen und
lernt den
Wald in seiner Ruhe und auch Abgeschiedenheit zu schätzen.
Der Steinwald ist mit einer
Fläche von 246 Quadratkilometer der kleinste bayerische
Naturpark.
Als 900 Meter hoher Granitrücken,
mit der Platte als höchstem Gipfel, erhebt er sich
eindrucksvoll aus seiner Umgebung.
Am Fuße des Steinwaldes
nordöstlich von Pfaben
steht die aus Granitplatten 1947 - 1950 erbaute Steinwaldkirche St. Peter.
Die Häuser im Vordergrund gehören zur Ortschaft Wäldern.
Als Wanderer hat man vom 33 Meter
hohen Oberpfalzturm auf der Platte (Höhe 946 m) einen herrlichen
Rundblick über den Oberpfälzer Wald
Saubadfelsen, Vogelfelsen,
Räuberfelsen, Teufelsfelsen so werden die aus dem Urgestein erodierten
Felstürme genannt, die wie weiße Finger aus dem Grün der Wälder
herausleuchten.
Und starrt einem nicht tatsächlich
eine steingewordene Fratze entgegen?
Und ein Name wie Bärnhöhe
braucht eigentlich keinerlei Erklärung.
Vom Oberpfalzturm führt ein
knapp drei Kilometer langer Wanderweg ostwärts zur Burgruine Weißenstein.