Burgruine Weißenstein                         Luftbild Laumer 

Brugruine 08 Endlos ziehen sich die Wälder des Steinwaldes über die Bergrücken - ein riesiges, zusammenhängendes Waldgebiet voller Stille und Einsamkeit.

Und mittendrin die Burgruine Weißenstein. Man kann es sich vorstellen, wie verlassen und einsam es im Mittelalter dort oben auf der kalten Burg gewesen sein musste. 

Heute ist die Ruine ein beliebtes Wanderziel mit einer wunderschönen Aussicht über den Oberpfälzer Wald.

Angestrahlt von der Sonne macht die Burgruine Weißenstein ihrem Namen alle Ehre. 

Schon von weitem sticht sie als heller Punkt aus dem dunklen Grün des Steinwaldes - im Herbst eingerahmt von der üppigen Farbenpracht der Laubbäume.

Der Name Weißenstein geht aber vielmehr auf einen in einer Urkunde von 1279 als Zeugen genannten Wolff de Wisstenstein zurück.

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Vor dem gänzlichen Verfall versucht seit 1996  die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth e. V. durch aufwändige Restaurationen die Ruine zu bewahren. Für den Wanderer ist die Burgruine Weißenstein ein lohnendes, wunderschönes Ziel.

Anfang des 14 Jahrhundert erwarb ein Mitglied des Ministerialengeschlechts Nothaft einen Teil der Anlage. 

Ab 1341 bauten die Nothaft die Burg aus. Die abgelegene Lage und der Verlust an strategischer Bedeutung war wohl der Grund, dass die Burg um 1560 aufgegeben wurde und verfiel. 

Die Besitzrechte wechselten mehrmals. 

Heute gehört die Burgruine zum Besitz von Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg.

 

 

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