St.
Barbara auf dem Eixlberg Luftbild Laumer

| Es begab sich vor
langer Zeit, dass Holzfäller
auf dem dicht bewaldeten Eixlberg (auch Eixelberg, Euxelberg) tätig waren. Zufällig entdeckte
einer der Tagelöhner auf einem alten Baumstumpf ein geschnitztes
Bildnis einer Frau. Natürlich erzählten sie die Geschichte weiter
und folglich suchten Andere die Stelle auf. Das Bildnis erwies sich
als das der Hl. Barbara. Fürbitten wurden erhört und so beschloss
man das Schnitzbild in die Pfarrkirche nach Pfreimd zu
transportieren. |
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Das Luftbild zeigt von
Nordwesten das Naabtal mit der Stadt Preimd. Davor
liegt der 517 Meter hohen Eixlberg mit der
Wallfahrtskirche St. Barbara.
Die Kirche ist nicht allgemein
geöffnet. Als Wallfahrtskirche besitzt sie
heute keine Bedeutung mehr.
Zwei Mal im Jahr findet das
Eixelbergfest mit Gottesdienst statt.
Auch als Hochzeitskirche wird
das Gotteshaus noch genutzt. |
| Allerdings war es am
anderen Tag wieder verschwunden und wurde eben an der Fundstelle wieder entdeckt. Jetzt überführte man es in
einer feierlichen Prozession abermals nach Pfreimd und stellte es
unter sorgfältige Bewachung. Doch kurze Zeit später stand es
erneut auf dem Baumstumpf oben auf dem Eixelberg.
Diese Begebenheit, so weiß es die
Legende, deutete man als
klares Zeichen, dass die Hl. Barbara nur an diesem Orte verehrt
werden mochte. Deshalb ließ der Graf von Leuchtenberg
anno 1342 eine kleine Kapelle errichten, worin man das
Bildnis aufbewahrte. Grausam mag es am Heiligen Abend 1621
zugegangen sein. Die Mansfeldschen Truppen plünderten damals
nicht nur Pfreimd, sondern zerstörten auch die Kapelle auf dem
Eixelberg und raubten die Glocken. Vier Jahre später baute man
eine neue Kapelle.
Der Pilgerstrom wuchs in der gläubigen Bevölkerung so stark an, dass
man in Jahre 1700 eine "große, herrliche" Kirche erbauen und das Bildnis auf dem Choraltar
aufgestellt werden konnte.
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Sehenswert in der Kirche ist heute
u. a. der Hochaltar mit vier gewundenen Säulen und reichen
Schnitzereien. Das Gnadenbild befindet sich nicht mehr in der
Kirche.
Im Luftbild ist rechts die Loretokapelle zu
erkennen, ein schmuckloser Bau aus den Jahre 1670.
Darunter die Wanderklause des OWV, Sektion Pfreimd. Dieses
Gebäude war einst das Mesnerhaus. |
| Geben Sie sich der
beklemmenden Stimmung an einem nebeligem Novembertag hin, wenn Sie
allein durch die immer weniger bunten Wälder zum Eixlberg gewandert sind. Vielleicht erkennen Sie dann
auch an einem Baumstumpf ein Motiv. |

Wer eher die fröhliche
Stimmung eines Frühlingstages bevorzugt, sollte in dieser Jahreszeit den
Weg auf den Eixelberg finden.

Welches Bild könnte
treffender den alten, leicht abgewandelten, Spruch belegen: "Alles Grün
(neu) macht der Mai"?
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