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Bis hierher an die Grenze zum heutigen Tschechien
reichte im Mittelalter die Steuergewalt des Klosters St. Emmeram in
Regensburg. Die örtlichen Verwalter saßen, einer Urkunde von 1336 nach,
in der Probstei Böhmischbruck.
Tröbes gehört heute zur Gemeinde Moosbach.
Es liegt vier Kilometer südöstlich davon.
Der Glasschleiferweg führt an Tröbes
vorbei. Dabei handelt es sich um einen Wanderweg, der die oft Gefäll
starken Wasserläufe Zottbach, Pfreimd und Tröbesbach
verbindet. Hier standen einst über 20 Polier- und Glasschleiferbetriebe,
die das aus Böhmen ab dem 19. Jahrhundert eingeführte Flachglas in
mühsamer, staubiger Handarbeit polierten. Die Wasserkraft trieb dabei die
Polierscheiben an. In Hagenmühle bei Pleystein kann man noch so ein Werk
besichtigen.
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