Tröbes                              Luftbild Laumer  

Tröbes 2020

Bis hierher an die Grenze zum heutigen Tschechien reichte im Mittelalter die Steuergewalt des Klosters St. Emmeram in Regensburg. Die örtlichen Verwalter saßen, einer Urkunde von 1336 nach, in der Probstei Böhmischbruck.
Tröbes gehört zur Gemeinde Moosbach. Es liegt vier Kilometer südöstlich davon. 

Der Glasschleiferweg führt an Tröbes vorbei. Dabei handelt es sich um einen Wanderweg, der die oft gefällstarken  Wasserläufe Zottbach, Pfreimd und Tröbesbach verbindet. Hier standen einst über 20 Polier- und Glasschleiferbetriebe, die das aus Böhmen ab dem 19. Jahrhundert  eingeführte Flachglas in mühsamer, staubiger Handarbeit polierten. Die Wasserkraft trieb dabei die Polierscheiben an. In Hagenmühle bei Pleystein kann man noch so ein Werk besichtigen.

1283 wird erstmals ein Hammerwerk Walpretsruit genannt. Anfang des 16. Jhd. existierten sogar zwei Hammerwerke, nutzen die Wasserkraft des Tröbesbaches und das Holz der Gegend als Energiequelle zur Verarbeitung des Roheisens aus der Amberger Gegend.

Der 30jährige Krieg brachte der Eisenindustrie in der Oberpfalz den Niedergang.
1818 versuchte man es auch in Waltenrieth mit der Glas-
schleiferei. 
Das heutige Hammerhaus (Herrenhaus, Schloss) geht auf einen Bau aus dem 18. Jhd. zurück. 

Waltenrieth

Waltenrieth Schlos 2020/21

Kirche 2020

Die Kirche St. Johann in Tröbes, wurde 2005  renoviert. Sie gehört zur Pfarrei Moosbach

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