Peugenhammer - Zottbachtal                             Luftbild Laumer  

Das Zottbachtal erstreckt sich nördlich der Kleinstadt Pleystein.

Am Nordosthang des Fahrenberges gelegen, ist es  ein beliebtes Wandergebiet.

Der Ort im Vordergrund ist Vöslesrieth.

Der Weiler heißt Peugenhammer, doch ist er besser bekannt unter Zottbachhaus

Das Zottbachhaus ist ein Hotel, das wegen seines ehemaligen Besitzers über die Grenzen hinaus gekannt wurde. Der inzwischen verstorbene Staatsminister August Lang hielt hier mit seinen Parteikollegen und Führern aus der Wirtschaft viele seiner Begegnungen ab.

Übrigens, kann man heute nicht nur mit dem Auto zum Zottbachhaus kommen, auch Reiter sind hier willkommen und finden für ihr Ross einen Unterstand für die Nacht.

Zottbachhaus 09

Blick über das Zottbachtal Richtung Norden. 

Weit verstreut liegen die Einödgehöfte umgeben von ausgedehnten Wäldern. 

Wer Ruhe und Beschaulichkeit mag, kann sich Orte wie Raswaschen, Schafbruck, Pfifferlingsstiel oder Rammelsleuten auf dem Weg nach Neuenhammer oder zum Fahrenberg erwandern.

Zottbachtal 2010

Vöslesrieth

Vöslesrieth liegt knapp einen km nördlich der Stadt Pleystein.

Eine Besonderheit aus der Vergangenheit: Bis 1848 gehörte Vöslesrieth zur Pfarrei Altenstadt bei Vohenstrauß. Die Einöden am Osthang des Fahrenberges gehörten jedoch zu Pleystein. Die Toten mussten also jeweils dorthin zu den Friedhöfen gebracht werden.

Und so kreuzten sich hier die beiden Totenwege. Solche Punkte waren natürlich in der Mythologie von zahlreichen Sagen und Gespenster- geschichten umrankt. Manch Wegesmann sah an dieser Stelle den Teufel oder eine arme Seele drückte ihm den Rücken krumm.

Lohma

Lohma ist eine Siedlung mit slawischem Ursprung.

 Wahrscheinlich bereits im 8,. Jahrhundert drangen Slawen in diese Gegend vor.

 Dies gilt auch für Nachbarorte wie Isgier, Tröbes, Kößing und Burgtreswitz.

Lohma 2011

 

Jetzt hat man ihn versenkt - den Verkehr. Führte die Bundesstraße zum Grenzübergang Waidhaus früher mitten durch den Ort, so ist heute die Autobahn zumindest hier unter Geländeniveau gebaut, so dass der Lärm etwas zurückgehalten wird. Trotzdem ist hier die Landschaft von Straßenbauten zugeteert.

Besonders augenfällig wirkt sich das in Loma-Siedlung (Schönschleif) aus, einem Neubaugebiet aus den sechziger Jahren, 500 m westlich von Lohma, das seinem Namen wohl wegen des neuen Kreisverkehrs als weniger der heutigen Lage gerecht wird. Eine "Schleif" ist nämlich eine besonders enge Kurve oder, wie in diesem Fall konkret,  Hinweis auf eine frühere Schleiferei. Glasschleiferein gab es an den Bächen gerade in diesem Landstrich einige.

Schönschleif - Lohmasiedlung

Lohmasiedlung 08

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