Ulrichsberg                             Luftbild Laumer  

Ulrichsberg 2010

Ulrichsberg 2010 Von der Straße aus ist die Kirche auf dem Ulrichsberg nicht mehr zu sehen. Zu hoch sind inzwischen die Fichten gewachsen. 

Selbst für das  Luftbild muss man schon fast senkrecht über dem 501 Meter hohen Bergkegel sein, um den Bau zu entdecken. 

 

St. Ulrich ist der Pleysteiner Expositur Burkhardsrieth zugeteilt. 

Im Luftbild ist Burghardsrieth als nächstliegendes Dorf zu sehen.

Nach der Entstehungslegende gelobte eine im Wald verirrte Gräfin von Leuchtenberg bei ihrer Rettung den Bau eines Kirchleins. Erste schriftliche Quellen gibt es seit 1583. Sie berichten, dass das Gottes- haus auf dem Ulrichsberg eingefallen sei. 

Der Nachfolgebau wurde 1689 durch die adelige Familie von Rummel errichtet, die kurz zuvor die Hofmark Waldau erworben hatte. 

Es entstand eine frühbarocke Saalkirche mit Empore, die bis 1820 von Eremiten in einer angebauten Klause betreut wurde. Im Zuge der Säkularisation plante man, das Kirchlein abzureißen. 

Der Ulrichsberg-Verein bemüht sich heute um den Erhalt und die wieder dringend nötige Renovierung. 

Ulrichsbergkirche 2010

Sehenswert sind die drei Akanthusaltäre, die Kassettendecke und eine Reihe von barocken Heiligenfiguren.

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