Oberpfälzer Himmel                          Luftbild Laumer 

Abendrot

So sieht der Himmel über den Oberpfälzer Bergen aus, wenn die Novembersonne früh im Südwesten verschwindet und die Täler sich rasch mit Nebel füllen oder sich dort der Nebel tagsüber gar nicht aufgelöst hat. Die Aufnahme entstand am 18. November 2006, einem Tag mit starkem Föhn. Die trockene Luft aus Süden, die entsteht, wenn Wind über die Alpen bläst und sein Feuchtigkeit bereits auf der Südseite ablädt, sorgt für eine "Superfernsicht". Nur selten ist der Föhn so stark, dass er bis in die nördliche Oberpfalz durchkommt und da eigentlich nur in der Höhe. Dort hatte es an diesem Tag + 17 Grad, zehn Grad mehr als gut 1000 Meter tiefer am Boden. Aus dieser Höhe gab es freie Sicht auf die Kette der Nordalpen. Ein gigantischer Anblick.

Die Silhouette der Berge im Foto sind die Erhebungen westlich von Luhe, mit z. B. rechts dem Buchberg.

Abendrot

Und so sah der Oberpfälzer Himmel einige Minuten früher aus. Blick über den Monte Kaolino (rechts), am Horizont der Maria-Hilf-Berg bei Amberg.

Aber auch im Sommer gibt es - sehr selten - herrliches Abendrot. Leider ist man dann meistens nicht mehr in der Luft. Aber einmal doch ... Und keine Bange: So schwarz wie auf dem Bild war die Erde nicht. Nur das extreme Gegenlicht lässt sie pechschwarz erscheinen. Denn gelandet werden muss mit einem Ultraleicht noch vor Sonnenuntergang.

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