Cham                          Luftbild Laumer  

 Cham 2013

Malerisch am Regenbogen im Süden des Oberpfälzer Waldes - gemeinhin wird die Stadt auch zum Oberen Bayerischen Wald gerechnet -  liegt die Kreisstadt Cham. Ihr Name leitet sich von einem Zufluss des Regens im östlichen Teil der Stadt, der Chamb, ab. Dieser Name wiederum ist keltischen Ursprungs: kambos heißt da einfach  krumm, gewunden.

Cham 2011

Die günstige Verkehrslage ließ bereits im frühen Mittelalter - erste Erwähnung 976 - auf dem Galgenberg eine Festung entstehen. 

Kriegseinfälle der Hussiten und Panduren, Brandschatzungen während des Dreißigjährigen Krieges, acht Stadtbrände und zuletzt die Bombardierung noch am 18. April 1945 brachten viel Leid über die Bewohner. 

Heute ist Cham politischer Mittelpunkt des gleichnamigen Landkreises mit Behörden und weiterführenden Schulen.

Markante Sehenswürdigkeit ist die Stadtpfarrkirche St. Josef. Der Stadtplatz lädt mit Rathaus und schön restaurierten Bürgerhäusern zu einer Rast ein. Allerdings wird das Gesamtbild durch eine hässliche "Bausünde" arg gestört.

Cham 2013

Nördlich der Altstadt  steht der neuromanische Backsteinbau der Klosterkirche Maria Hilf, erbaut von 1900 - 1909  vom Orden der Redemptoristen.

Seit 1962 wirken in dem geistlichen Zentrum auch Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser (Garser Misssionsschwestern).

In dem angeschlossenen Exerzitienhaus finden zahlreiche Veranstaltungen und Kurse statt.

Geschichtlich interessant ist sicher ein Besuch der Basilika von Chammünster, der Urpfarrei des oberen Bayerischen Waldes, wenige km südlich der Kreisstadt.

Der berühmteste Sohn der Stadt ist Graf Nikolaus von Luckner (1722 - 1794). Er stand in Diensten Ludwigs XVI. Ihm wurde die Marseilaisse gewidmet, die heutige Nationalhymne Frankreichs. Allerdings endete der wackere Kämpfer recht unrühmlich auf dem Schafott.

Klosterkirche Cham 2011

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Guteneck