Edelsfeld                           Luftbild Laumer  

Edelsfeld 2013

Edelsfeld 2011

Der Siedlungsname ist erstmals 1142 als Etelisuelt dokumentiert, was so viel wie anbaufähiges Land des Etel bedeutet.


Edelsfeld liegt im nordwestlichen Teil der Oberpfalz, etwa 10 km nördlich von Sulzbach-Rosenberg.


Ein gewachsenes,  in sich geschlossenes Dorfbild, trotz vieler Neubauten, wo die Kirche noch tatsächlich den Mittelpunkt darstellt:

Edelsfeld zeigt, dass es mit durchdachter Planung nicht zu einer Zersiedelung kommen muss.

Edelsfeld 2011

Im Luftbild die katholische Pfarrkirche St. Stephanus. Das von der Obrigkeit aufgesetzte Simulatneum wollten die Edelsfelder Katholiken schon lange durch den Neubau einer eigenen Kirche ausschalten. Doch es fehlte hundert Jahre lang an Geld. 

Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts übergab man die Dorfkirche ganz den Lutheranern und ließ sich auf das finanzielle Abenteuer eines Neubaus ein. Nachdem die alte Kirche wegen Baufälligkeit gar geschlossen werden musste, begann man 1910 trotz ungesicherter Finanzen mit dem Bau.

Edelsfeld, Kirche 2011

Allein der Baustil des Kirchenturmes verrät, dass es sich bei dieser St. Stephanus um die ältere der beiden Kirchen in Edelsfeld handelt. Ihre Gründung geht bis ins 12 Jahrhundert zurück. Der romanische Eingang zum Turm stammt noch aus dieser Zeit.

Nach Auflösung des Simultaneums wurde der Innenraum gründlich im Sinne des Protestantismus umgestaltet. 

Eine grundlegende Renovierung nach dem 2. Weltkrieg erhielt die Bausubstanz bis heute. 

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