Ensdorf
Luftbild Laumer
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Die Vils, von Amberg
kommend, schlängelt sich an Ensdorf vorbei. Sie mündet bei Kallmünz
in die Naab.
Nordwestlich erstreckt sich das
große Waldgebiet des Hirschwaldes, ein anerkannter Naturpark.
Urkundlich erwähnt ist der Ort
erstmals 1028.
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Kulturelles Zentrum von Ensdorf ist
die Klosteranlage. 1121 erfolgte die Gründung. Aus- und
Umbauten ließ das Benediktinerkloster zu einem wichtigen Zentrum
im Vilstal werden. Ein Brand 1507 setzte der Herrlichkeit allerdings
ein Ende. Erst 200 Jahre später sah man sich in der Lage, wieder
großzügig zu planen.1717 konnte die jetzige Kirche eingeweiht
werden. Wie so viele Klöster wurde es auch
in Zuge der Säkularisation 1802 aufgelöst.
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1920 übernahmen die Salesianer Don Boscos
die Klosteranlagen.
Heute nutzt man es vorwiegend als Bildungshaus
für die Jugend.
Es ist ein Haus der Begegnung und
Einkehr. Orientierungstage und Aufenthalte von Schulklassen bilden das
Hauptaugenmerk. Ein breites Spektrum an
ökologischen und musischen Themen ergänzt das Angebot.
Die ehemalige
Benediktiner-Klosterkirche, deren Planung wohl auf den berühmten
Barockbaumeister Wolfgang Dienzenhofer zurückgeht, beeindruckt mit
einem mit Statuen geschmückten Portal. Die Kirche selbst ist reich
ausgeschmückt. Eine besonderes Sehenswürdigkeit ist die Sakristei.
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Luftbilder
von (8/18) Ortsteilen der Gemeinde Hofstetten
- Leidersdorf - Ruiding
- Seulohe
- Thanheim - Uschlberg
- Wolfsbach
Wallfahrtskirche
der 14 Nothelfer
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Am Rande des Hirschwaldes,
eine halbe Stunde Fußweg westlich von Ensdorf, liegt die Wallfahrtskirche
der 14 Nothelfer auf dem Eggenberg - mit einer hervorragenden
Akkustik.
Die jährliche Wallfahrt dorthin
hat eine 300jährige Tradition.
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| Es genügte ein
Marienbild an einem Baum, um im 17. Jahrhundert zahlreiche
Bittsteller hierher zu locken. Aus dem Bild wurde bald ein
stabiles Marterl und als dann ein Eggenberger Bauer Opfergeld und
weitere Spenden sammelte, konnte er eine kleine Kapelle in Auftrag
geben. Die Fertigstellung war um 1700. Als der Zustrom weiter
anstieg und die Kapelle sich bald als zu klein erwies, ließ man
sie erweitern. Das ist der heutige Mittelbau. 1793 kam noch der
Altarraum hinzu.
Das im Hintergrund erkennbare Haus
ist das um 1886 errichtete Mesnerhaus - neu renoviert natürlich. |
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