Maria Hilf bei Neumarkt                        Luftbild Laumer  

Mariahilf Wallfahrtskirche Neumarkt 2010

1725 wurde die barocke Wallfahrtskirche auf dem Weinberg über Neumarkt nach 7jähriger Bauzeit eingeweiht. Der Turm kam erst drei Jahrzehnte später dazu. 

 Vorausgegangen war eine 1680 aufgestellte Kreuzigungsgruppe und wenig später eine Nachahmung der Gebkammer Christie in Jerusalem. 

1687 errichtete man neben einer Eremitenbehausung eine Holzkapelle mit einer Kopie des berühmten Marienbildes von Lucas Cranach. 


Der Ansturm der Pilger ließ die Kassen klingeln und den Bau einer größeren Wallfahrtsstätte notwendig erscheinen.
Nach der Säkularisation 1802 verwaiste die Wallfahrt. Erst 1907 kam mit den Karmeliten wieder "Leben in die Mauern". Sie bauten neben der Kirche ein Kloster. 

Seit 2001 ist das Kloster verwaist - wegen Personalmangel des Ordens.

Großer Beliebtheit erfreut sich die Wallfahrtskirche als Traukirche, auch zu den  Marienandachten kommen zahlreiche Gläubige auf den Berg - meist mit dem Auto, denn wer will (kann) die 367 Stufen zu Fuß aufsteigen?

In der westlichen Oberpfalz gibt es neben Neumarkt noch weitere vier sehenswerte Wallfahrtsorte zu Ehren der heiligen Maria, nämlich in Freystadt, Trautmannshofen, auf dem Habsberg und dem Maria Hilf Berg bei Amberg. Sie alle entstanden im Barock, zu einer Zeit (ca. 1660 - 1750) als die Marienverehrung und die Wallfahrfahrten einen religiösen Höhepunkt erlebten.

Im obigen Luftbild ist links unten das Kloster St. Josef zu erkennen. Von ihm führt ein Kreuzweg mühsam zur Wallfahrtskirche hoch.

Insgesamt gibt es in der nördlichen Oberpfalz noch eine Reihe weiterer Marienwallfahrtsorte, die in dieser Übersicht aufgeführt und bebildert sind.

 

Kloster St. Josef Neumarkt

Kloster St. Josef Neumarkt 2011

Das Kloster St. Josef selbst bietet Wohn- und Lebensraum für Schwestern in den Gemeinschaften Maria, Elisabeth und St. Alfons. 
Viele der Schwestern verbringen hier ihren Ruhestand, 
   

Guteneck