Maria Hilf bei Neumarkt                        Luftbild Laumer  

Mariahilf Wallfahrtskirche Neumarkt 2010

1725 wurde die barocke Wallfahrtskirche über Neumarkt nach 7jähriger Bauzeit eingeweiht. Der Turm kam erst drei Jahrzehnte später dazu.  Vorausgegangen war eine Ende des 17. Jh. errichtete Holzkapelle mit einer Kopie des berühmten Marienbildes von Lucas Cranach. Die große Zahl der Pilger machte die Erweiterung bzw. Neubau nötig. 
Nach der Säkularisation 1802 verwaiste die Wallfahrt. Erst 1907 kam mit den Karmeliten wieder "Leben in die Mauern". Sie bauten neben der Kirche ein Kloster. 

Seit 2001 ist das Kloster verwaist - wegen Personalmangel des Ordens.

Großer Beliebtheit erfreut sich die Wallfahrtskirche als Traukirche, auch zu den  Marienandachten kommen zahlreiche Gläubige auf den Berg.

In der westlichen Oberpfalz gibt es neben Neumarkt noch weitere vier sehenswerte Wallfahrtsorte zu Ehren der heiligen Maria, nämlich in Freystadt, Trautmannshofen, auf dem Habsberg und dem Maria Hilf Berg bei Amberg. Sie alle entstanden im Barock, zu einer Zeit (ca. 1660 - 1750) als die Marienverehrung und die Wallfahrfahrten einen religiösen Höhepunkt erlebten.

Insgesamt gibt es in der nördlichen Oberpfalz noch eine Reihe weiterer Marienwallfahrtsorte, die in dieser Übersicht aufgeführt und bebildert sind.


 

Im obigen Luftbild ist links unten das Kloster St. Josef zu erkennen. von ihm führt ein Kreuzweg über 365 Stufen etwas mühsam zur Wallfahrtskirche hoch.

Kloster St. Josef Neumarkt

Das Kloster St. Josef selbst bietet Wohn- und Lebensraum für Schwestern in den Gemeinschaften Maria, Elisabeth und St. Alfons. Viele der Schwestern verbringen hier ihren Ruhestand, 

 

Kloster St. Josef Neumarkt 2011   

Guteneck