Pullenreuth                           Luftbild Laumer  

Pullenreuth 09 Pullenreuth liegt am nördlichen Fuße des Steinwaldes, grenzt dabei schon an das Fichtelgebirge.

Der Ort besteht eigentlich aus den beiden Orten Dechantsees und Mengersreuth.

Im Laufe der Zeit sind sie jedoch zu einem Ortsbild verwachsen.

Einem Eintrag 1244, dass der Ort zur Burg Waldeck gehört, ist ältestes Zeugniss von Pullenreuth.

Von der bereits im 11. Jahrhundert erbauten Kirche steht kein Stein mehr. Zerstörung durch die Hussiten und sogar der Einsturz 1749 eines später erbauten Gotteshauses mussten die Gläubigen hinnehmen.

Der 1751 fertig gestellte Bau ist Grundlage der heutigen Kirche.

 1996 konnte die letzte Renovierung abgeschlossen werden. St. Martin erstrahlt wieder in bestem Glanze.

Pullenreut, genauer der Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth e. V, ist es ein großes Anliegen, dass die Burgruine Weißenstein im Steinwald nicht verfällt.

Pullenreuth Kirche 09

Sollte die Kapelle nicht zugänglich sein, das Schwedenkreuz kann man auch als Kopie an der Giebelseite bewundern.

Klausenkapelle vor dem Ortsteil Dechantsees

An der Hauptstraße von Pullenreuth nach Waldershof liegt kurz hinter dem Ortsteil Dechantsees die Hl. Kreuz-Kirche, besser bekannt als die Klausenkapelle. Um 1720 wurde im Auftrag des Klosters Waldsassen das Kirchlein errichtet. Etwa das gleiche Alter hat die prächtige Linde, ein ausgewiesenes Naturdenkmal, daneben.

In der Kirche befindet sich ein Schwedenkreuz (ein knapp 3 m großes Doppelkreuz), das schon mindestens ein Jahrhundert vorher angefertigt wurde und um das sich folgende Sage rankt: Im Dreißigjährigen Krieg rissen marodierende Schweden das Kreuz von der damaligen Hl. Kreuz-Kirche in Dechantsees und warfen es in einen Brunnen. Doch das eiserne Kreuz ging nicht unter; es tauchte immer wieder auf. 

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Verwechseln Sie Pullenreuth nicht mit Pullenried.

Guteneck