Waldkirch                                        Luftbild Laumer 

Grenzland

Land an der Grenze - der Oberpfälzer Wald zeigt sich hier von seiner ruhigen, beschaulichen Art. Es ist das Land, wo man auf ausgedehnten Wanderungen seine Seele baumeln lassen kann, hinauf auf den 829 Meter hohen Schellenberg mit der Burgruine. Im Winter hat man vom Parkplatz an der Straße nach Flossenbürg Anschluss an das ausgedehnte Loipennetz der Silberhütte.

Das Luftbild zeigt die Ortschaft Waldkirch unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Weit verstreut liegen die Häuser, einst armselige, kleine Hütten von Tagelöhnern und Kleinbauern, heute schmucke Einfamilienhäuser in einer reizvollen Urlaubsgegend. Zur Arbeit allerdings sind meist weite Wege mit dem Auto zurückzulegen.

Waldkirch ist eine uralte Siedlung.

 Erstmals  1296 wurde der Klosterhof Waldkirch urkundlich erwähnt. Abgabepflichtig war man dem Kloster Waldsassen, dessen Patres die Besiedelung dieses Landstriches  seit dem 12 Jahrhundert vorantrieben.

Hundert Jahre später gehörten zur Vogtei Waldkirch sogar 16 Ortschaften.

Waldkirch 08

Erst ab dem Jahr 1841 durfte man in Waldkirch die heilige Messe lesen. Das Ordinariat benedizierte die kleine Dorfkapelle.

Großen Sinn für die Gemeinschaft bewiesen die Waldkirchner 1958. Mit viel persönlichem Einsatz baute man eine neue, natürlich viel größere Kirche. 1959 wurde sie dem heiligen Josef geweiht. Erneut großes Engagement erforderte die grundlegende Renovierung der Kirche von 1998 bis 2000.

In dieser Filialkirche der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph finden regelmäßig Gottesdienste statt.

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