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Das Luftbild zeigt
die Klosterstadt Waldsassen von Südwesten.
Um 1133 gründete der
Markgraf Diepold von Vohburg das Zisterzienserkloster Waldassen. 1147
sicherte König Konrad III. dem Kloster seinen Schutz zu; es wurde
damit reichsunmittelbar und nahm rasch an Bedeutung und Einfluss zu.
Die Christianisierung und Urbanisierung der Gegend ging hauptsächlich
von Impulsen aus Waldsassen aus. Im Zuge der Reformation wurde das
Kloster 1560/61 aufgelöst.
Erst 1613/14 entstand im
Anschluss an das ehemalige Kloster eine bürgerliche Siedlung.
1661-1669 kamen wieder
Ordensleute nach Waldsassen, diesmal Zisterzienser aus
Fürstenfeldbruck. Für Waldsassen begann eine Blütezeit, in der die
alten Gebäude abgebrochen und die Neuen dem Zeitgeschmack barock
aufgebaut und ausgestattet wurden. |