Thanstein                          Luftbild Laumer  

Thanstein 2019

Thanstein gehört zum Landkreis Schwandorf und liegt knapp 10 km nordöstlich von Neunburg an einem sonnigen Südwesthang. Die Gemeinde zählt knapp 1000 Einwohner. 
Im Hintergrund der Naturbadesee Thanstein - mit den Weilern Thännesried und Weihermühle, rechts Heberdorf

Die Geschichte des Ortes beginnt eigentlich in Dautersdorf, wo die Herren von Thanstein auf ihrer Burg auf dem Alten Thanstein residierten. 
Etwa 1335 verlegten sie ihre Residenz auf den Felsen über dem heutigen Ort.

Bergfried 2015

Unterhalb der Burganlage entstand der Ort Thanstein. 

Markantes Merkmal von Thanstein ist heute der mächtige Bergfried.

Die Herren von Thanstein, ein Zweig der Zenger, die u. a. in Zangenstein regierten, bauten die Anlage zu einer rechteckigen Kastellburg aus. 

Nicht die Wirren des Dreißigjährigen Krieges sondern der Brand von 1811 zerstörte die Burg. 

1987 wurde der Bergfried erstmals gründlich restauriert. Eine weitere Sanierung 2014 macht ihn zu einem großartigen Aussichtpunkt. Nicht allgemein offen!

 

Die Dorfkirche St. Johannes der Täufer geht auf einen Bau im 13. Jh. zurück. Mit dem "Umzug" der Herren von  Thanstein  von ihrer Burg auf dem Alten Thannstein oberhalb von Dautersdorf wurde der Ort zum Pfarrdorf.

Seit 2002 gehört die Pfarrei zur Seelsorgeeinheit Winklarn - Thanstein.

Kirche 2019

Luftbilder von (9/16) Ortsteilen der Gemeinde     
Berg
- Dautersdorf - Jedesbach - Kiesenberg - Kulz - Neudeck - Tännesried - Weihermühle

Wallfahrtskapelle Schönbuchen

Schönbuchen 2019

Einen km westlich vom Ortsteil Dautersdorf in der Gemeinde Thanstein steht einsam am Waldrand die aus dem 17. Jahrhundert stammende Wallfahrtskapelle Schönbuchen. Auch heute noch ist sie ein gern besuchter Ort, um seine Anliegen der dortigen Mutter Gottes Statue darzubringen. Die vielen Opfer lichter sind dafür ein beredtes Zeugnis.
Entweder der Hafnergeselle war sehr schreckhaft oder das Gewitter tatsächlich sehr heftig, so dass der Töpfer  nach überstandener Unbill als Dank für seine Rettung an seiner Schutzbuche eine tönerne Mutter Gottes mit Kind (Vorbild Mutter Gottes in Altötting) anbrachte. Die Leute der Umgebung hörten davon und verehrten die sicher sehr einfache Figur. Sie brachten sie zum besseren Schutz in ihre Kirche. Doch, oh Wunder, die Mutter Gottes kehrte trotz mehrmaliger Versuche immer wieder zur Buche zurück. (Klingt bekannt: siehe Wallfahrtskirche auf dem Eixelberg!).

Der Frömmere gibt nach, und so errichtete man für die Statuette an der Buche eine kleine Kapelle. Nach regem Zuspruch der Wallfahrer und Bittsteller wurde sie mehrmals erweitert. 1921 stürzte die altersschwache Buche auf die Kapelle und beschädigte sie schwer. Doch sie wurde alsbald wieder hergestellt und vier neue Buchen um sie gepflanzt.
> Wallfahrtskirche Schönbuchen
bei Bad Kötzting

Guteneck