Thanstein
Luftbild Laumer
Thanstein gehört zum
Landkreis Schwandorf und liegt knapp 10 km nordöstlich von Neunburg
an einem sonnigen Südwesthang. Die Gemeinde zählt knapp 1000
Einwohner.
Im Hintergrund der Naturbadesee Thanstein - mit den Weilern Thännesried
und Weihermühle. |
Die Geschichte des Ortes beginnt
eigentlich in Dautersdorf, wo die Herren von Thanstein auf ihrer
Burg auf dem Alten Thanstein residierten.
Etwa 1335 verlegten sie
ihre Burg auf den Felsen über dem heutigen Ort.
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Unterhalb der Burganlage
entstand der Ort Thanstein.
St. Johannes der
Täufer geht auf einen Bau im 13. Jh. zurück. Mit dem "Umzug" der Herren von
Thanstein von ihrer Burg auf dem Alten Thannstein oberhalb von
Dautersdorf wurde der Ort zum Pfarrdorf.
Seit 2002 gehört die
Pfarrei zur Seelsorgeeinheit Winklarn -
Thanstein.
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| Markantes Merkmal von
Thanstein ist der mächtige Bergfried, Rest einer um 1300 hier
errichteten Burg.
Die Herren von Thanstein, ein Zweig
der Zenger, die u. a. in Zangenstein
regierten, bauten die Anlage zu einer rechteckigen Kastellburg aus.
Nicht die Wirren des Dreißigjährigen Krieges sondern der Brand von
1811 zerstörte die Burg.
1987 wurde der Bergfried restauriert.
Er ist leider nicht allgemein offen, denn von seiner Plattform böte sich eine herrliche Aussicht auf den südlichen Oberpfälzer
Wald.
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Luftbilder
von (5/16) Ortsteilen der Gemeinde Dautersdorf
- Jedesbach - Kulz
- Neudeck
Wallfahrtskapelle
Schönbuchen
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Einen km westlich vom Ortsteil Dautersdorf in der Gemeinde Thanstein
steht einsam am Waldrand die aus dem 17. Jahrhundert stammende
Wallfahrtskapelle Schönbuchen.
Auch heute noch ist sie ein gern
besuchter Ort, um seine Anliegen der dortigen Mutter Gottes Statue
darzubringen. Die vielen Opferlichter sind dafür ein beredtes
Zeugnis. |
| Entweder der
Hafnergeselle war sehr schreckhaft oder das Gewitter tatsächlich
sehr heftig, so dass der Töpfer nach überstandener Unbill
als Dank für seine Rettung an seiner Schutzbuche eine tönerne
Mutter Gottes mit Kind (Vorbid Mutter Gottes in Altötting)
anbrachte. Die Leute der Umgebung hörten natürlich davon und
verehrten die sicher sehr einfache Plastik. Sie brachten sie zum
besseren Schutz in ihre Kirche. Doch, oh Wunder, die Mutter Gottes
kehrte trotz mehrmaliger Versuche immer wieder zur Buche zurück.
(Klingt bekannt: siehe Wallfahrtskirche auf dem Eixelberg!).
Der Frömmere gibt nach, und so
errichtete man für die Statuette an der Buche eine kleine
Kapelle. Nach regem Zuspruch der Wallfahrer und Bittsteller wurde
sie mehrmals erweitert. 1921 stürzte die altersschwache Buche auf
die Kapelle und beschädigte sie schwer. Doch sie wurde alsbald
wieder hergestellt und vier neue Buchen um sie gepflanzt. |
Nur wer genau hinsieht,
entdeckt die Wallfahrtskapelle am Waldrand einen km westlich
von Dautersdorf. Zwei km in entgegengesetzter Richtung
liegt Thanstein. Jenseits des Berges liegt das
Prackendorfer und Kulzer Moos.
Es ist das einzige Flächenmoos der Oberpfalz. Ein 3 km langer Lehrpfad leitet die
Besucher. |
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