Neunburg
vorm Wald
Luftbild Laumer
| Am Südende des
Oberpfälzer Waldes, am Übergang zum Bayerischen Wald, liegt der
staatlich anerkannte Erholungsort, die Stadt Neunburg vorm Wald. |
 |

 |
Funde belegen, dass
bereits in der Steinzeit Menschen an den Ufern der Schwarzach gelebt
haben.
Um 900 wurde auf dem Felsen über dem
Tal eine Burg erbaut, die der Stadt ihren Namen gab: neue Burg,
Neunburg.
Der Burghof - Schauplatz
der jährlichen Festspiele "Vom Hussitenkrieg" wird
eingerahmt vom Alten und Neuen
Schloss.
In der Mitte steht die
ehemalige Schlosskapelle, jetzt Pfarrkirche St. Josef. Mit
ihrem 38 m hohen Turm ist sie das Wahrzeichen von Neunburg. |

|
|
Neben dem eigentlichen Festspiel
sorgt ein mittelalterliches Markttreiben, Darbietungen von Rittern
und Gefolgsleuten für ein eindrucksvolles Ambiente während des
Aufenthalts in der Pfalzgrafenstadt.
1433 in der Schlacht bei Hiltersried
konnte das Heer des Pfalzgrafen Johann den seit 1419 von Böhmen aus
ziehenden Hussiten eine empfindliche Niederlage beibringen. Jan Hus
wies auf dem Konzil von Konstanz auf die Missstände in der Kirche
hin. Trotz "Kaiserlichem Schutzbrief" wurde er der
Ketzerei angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
|
|
Die radikalen Anhänger des
Reformators Jan Hus, die "Kreuzzugsheeren
gleich", ihre für die
katholische Kirche auf dem Konzil von Konstanz verbannte Irrlehre
(So stellte es die päpstliche Amtskirche dar!) mit furchtbarer Waffengewalt verbreiteten, wurden in dieser Schlacht
zurückgeworfen.
Das Festspiel erinnert an den Sieg.
Der Pfalzgraf zog es allerdings vor im sicheren Neunburg zu bleiben.
Das Heer führte damals sein Feldhauptmann.
|
| Bis 1558 residierten die
Wittelsbacher in der Stadt und erhoben sie damit zu größerer
Bedeutung.
1722 errichteten die
Franziskaner ein Kloster mit Kirche.
Im Zuge der Säkularisation 1802
wurde es wieder aufgelöst.
Heute sind in den Räumen ein
Kindergarten und ein Kinderhort untergebracht.
|
 |
 |
Die romanische Kirche St.
Jakob liegt in der Vorstadt Aign. Das älteste Gotteshaus der
Stadt war im Mittelalter ihre Hauptkirche
Das Freibad am Ufer
der Schwarzach.
Heute zählt die Stadt ca. 8700
Einwohner. |
 |
Luftbilder
von (29/74) Ortsteilen der Gemeinde Büchlhof
- Ebersdorf - Eixendorf
- Fuhrn -
Gütenland - Haslarn
-
Hofenstetten - Katzdorf -
Kemnath - Kemnathermühle -
Krandorf - Kröblitz
- Lengfeld -
Mitterauerbach - Mitteraschau
- Mittermurnthal - Oberaschau
- Oberauerbach - Obermurnthal -
Pissau - Seebarn - St.
Leonhard - Stockarn - Untermurnthal
- Unterwarberg - Warberg
- Wundsheim -Ziegelhütte
.
|