Theuern                            Luftbild Laumer

Theuern 2013

Acht km südlich von Amberg liegt Theuern vor den großen Waldgebieten Hirschwald und Taubenbacher Forst. Der Hirschwald ist, kaum zu glauben, eine planmäßige Anlage. Zunächst gerodetes Land wurde von den Amberger Kurfürsten wieder aufgekauft und großflächig aufgeforstet, um es als Jagdgebiet nutzen zu können.  Der Ort hat rund 1000 Einwohner. Seit 1972 ist Theuern ein Ortsteil der Gemeinde Kümmersbruck.  1092 ist die erste urkundliche Erwähnung in der ereignisreichen Geschichte. Spricht man von Theuern, so meint man hauptsächlich das Bergbau und Industriemuseum Ostbayern, untergebracht im größten 1781 erbauten Hammerherrenschloss der Oberpfalz.

Die Pfarrkirche St. Nikolaus, erbaut um die Mitte des 18. Jahrhunderts, ist Sitz der Pfarrei Theuern-Ebermannsdorf.

Schloss Theuern 2013

Ende des 15. Jahrhunderts dürfte das erste Hammerwerk an der Vils entstanden sein.

Theuern 2014 Heute beherbergt das weitläufige Gebäude das überregionale Bedeutung besitzende Bergbau und Industriemuseum

Hier wird die Geschichte des ostbayerischen Raumes dokumentiert und mit Industriedenkmälern wie einem Eisenhammerwerk, eine Schachtanlage, ein Glasschleif- und Polierwerk dargestellt. Seit 1996 beherbergt es auch das Strommuseum Ostbayern. 

Der Bau selbst ist spätbarock und zeigt dem Besucher in den Räumen Rokoko Stilelemente.