| In der Mitte zwischen
dem Frauenstein und dem Signalberg stand einst eine Burg.
Historisch erwähnt ist sie im 13. Jahrhundert. Doch schon um 1580
wird sie als "öd und zerbrochen" beschrieben. Zwar mag
sie schwer einnehmbar gewesen sein, doch wer wollte hier oben in
Einsamkeit bei Kälte und oft schneidendem Ostwind schon hausen?
Man muss sich schon genau
orientieren, um die wenigen Mauerreste und den niedrigen,
verfallenen Torbogen auf 875 m Meereshöhe zu finden. Im Sommer verdeckt das Laub der Buchen größtenteils
die Aussicht, so dass der mühsame Aufstieg darin keine Belohnung
bekommt.
Nur eine Gebirgskette östlich
steht auf dem Reichenstein bei Stadlern
die nächste Ruine. Oberpfalz - das einstige Burgenland. |