Dietersdorf
bei
Schönsee - Dietersdorf
bei Windischeschenbach
Dietersdorf
Luftbild Laumer

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Sanft steigt das
Land von Schönsee kommend in Richtung des
Reichenstein bei Stadlern an.
Zwei km
östlich im Tal der Ascha liegt langgestreckt entlang der Straße der Ort
Dietersdorf.
Ins Auge fällt die Graslandschaft an
den Friedrichshängen mit den Hecken, die sich bis zum 818 m hohen Eulenberg
hinzieht.
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| Im Tal der Ascha, einen
Steinwurf von Dietersdorf entfernt, liegt Gut
Dietersberg.
Seine Geschichte reicht bis ins
Mittelalter zurück. Zunächst stand dort ein Hochofen mit
Eisenhammer, der das bis aus Amberg
herangekarrte Eisenerz, mit dem reichlich vorhandenen Holz als
Energiequelle, verarbeitete. Das heutige Gutshaus, ein
Hammerherrenhaus, stammt noch aus dieser Zeit.
Die Zeit der Eisenverarbeitung ist
aber schon Jahrhunderte vorbei. Heute verdienen die Besitzer ihr
Geld mit dem Fremdenverkehr und gastronomischen Veranstaltungen in
ihren historischen, mit viel Engagement restaurierten Gemäuern. |
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Im Luftbild die Weiler
Friedrichshäng (oben am Waldrand), Weberhäuser
und Johannismühle. Links letzte
Häuser von Dietersdorf.
Land an der Grenze,
früher ein armes Land mit rauem Klima. Land der Pascher,
Schwirzer oder Schmuggler. Bis in die 20er Jahre des vergangenen
Jahrhunderts wurde über die "Grüne Grenze" alles
geschmuggelt, was irgendwie Profit versprach, v. a. die geheimen,
nächtlichen Viehtransporte an den wachsamen Grenzern vorbei über
verschlungene Waldpfade sind noch heute Gegenstand von
Erzählungen und örtlichen Festspielen.
Und von 1945 bis 1990 war die Grenze
absolut dicht. Der Eiserne Vorhang schottete die kommunistischen
Republiken hermetisch ab. Der Beobachtungs- und Lauschturm auf dem
Malý Zvon (Glöckelberg) ist noch heute Mahnmal dieser Zeit,
inzwischen aber eher ein Wanderziel vom Grenzübergang für
Fußgänger hinter Friedrichshäng. |
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