Mitterteich                                        Luftbild Laumer 

Mitterteich 2011

Unmittelbar im Norden der Stadt liegt das Dorf  Pechofen, am Horizont Waldsassen

Tyche, so wird es in fast 900 Jahre alten Aufzeichnungen genannt, bedeutet Teich. Der Name könnte auch vom einem Familiennamen kommen. Mitterteich ist damit älter als das Kloster Waldsassen, zu dessen Besitz es ab 1277 gehörte.
Ausgangs des Mittelalters (1501)  wurde Mitterteich vom Kloster Waldsassen aus als Markt praktisch neu gegründet, denn es lag strategisch wichtig an der Straße von Nürnberg nach Eger

Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Markt vollständig zerstört und es dauerte Jahrzehnte bis wieder Leben in den Ort kam.

Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz um 1864 begann auch in Mitterteich das "richtige" Industriezeitalter. 

1932 erfolgte die Stadterhebung.

Mitterteich 2011

1889 siedelte sich die erste Glashütte an. 

Die Produktion von Porzellan folgte, begünstigt durch die reichen Kaolinvorkommen in der Gegend, besonders um Selb. 

Mitterteich blühte wirtschaftlich zum Mittelpunkt der Glas-  und Porzellanherstellung im Stiftland auf. 

 

1993 bekam die Stadt erstmals Anschluss an die Autobahn Regensburg - Hof, deren Fertigstellung im Jahr 2000 allerdings den Niedergang der Glas- und Porzellanindustrie nicht verhindern konnte. 
Heute erinnert noch ein Porzellanmuseum an die einst glorreiche Tradition.

Die katholische Pfarrkirche wurde 1890 im neuromanischen Stil erbaut. Auf dem 1990 neu gestalteten Stadtplatz steht das historische Rathaus von 1731 mit der Mariensäule. 
An Freizeiteinrichtungen hat die Stadt einiges zu bieten: Neben Hallen- und Freibad ein kleines Eisstadion, eine Sommerrodelbahn Skilift und Langlaufloipen am nahen Großbüchlberg.

Kirche in Mitterteich 07

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